Dienstag, 02. Februar 2010
Geschäftsbeziehungen scheitern
(Namen werden in diesem Artikel mit ausdrücklicher Genehmigung veröffentlicht)
Was tun, wenn eine Geschäftsbeziehung in die Brüche geht?
Aus einer Geschäftspartnerschaft kann eine zermürbende Situation werden, die nicht selten mit unschönen Mitteln ausgetragen wird. Dass Wirtschaftsmediation nicht das Allheilmittel ist, dass fehlende Gesprächsbereitschaft für viele Konflikte und Nervenkriege führt, zeigt folgende Situation in Berlin:
Der erfolgreiche Gründer und Entrepreneur des Jahres 2007, Robert Schrödel, freut sich über einen neuen Investor in seinem Unternehmen. Dieser bringt sogar umfangreiche Branchenkenntnis mit ein – ein Glücksfall, wie es scheint. Robert Schrödel wähnt sich, und das von ihm gegründete Unternehmen, auf einem guten Weg. Doch alles kommt anders.
Anfängliche Freude weicht schnell dem Entsetzen darüber, dass der neue Investor offensichtlich andere Pläne verfolgt, als ursprünglich angenommen. Schnell verdichten sich die Anzeichen für eine gewinnbringende Zerschlagung des aufstrebenden Unternehmens, mit diesen Folgen:
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Robert Schrödel harmoniert nicht mit diesen Plänen und wird aus taktischen Gründen gekündigt. Er wird verklagt und mit gezielten PR-Maßnahmen in seiner Reputation beschädigt. Gesprächsangebote und Lösungsvorschläge von ihm – um die Situation nicht auf Kosten des Unternehmens, seinen Kunden und Mitarbeiter auszutragen – werden abgelehnt. Eine traurige Geschichte ohne absehbares Happy End.
Sie zeigt sehr deutlich, wie wichtig die Auswahl des richtigen Partners ist. Nicht alles, was auf den ersten Blick positiv erscheint, wird sich auch tatsächlich so entwickeln. Und nicht immer ist ein Konflikt lösbar.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Die Hierarchie der Unfähigen oder das Peter-Prinzip
Donnerstag, 01. Oktober 2009
Anti-Mobbing- Seite für Kinder benötigt Förderer
Über diesen Tweet habe ich heute erfahren, dass die Anti-Mobbing- Seite für Kinder dringend Förderer benötigt.
Das Projekt:
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass jede Woche 500.000 Kinder in der Schule gemobbt werden. Um dagegen ein Zeichen zu setzen, wurde im Februar 2007 die Aktion „Mobbing – Schluss damit!“ gestartet und die Seite ins Netz gestellt. Sie wendet sich vor allem an Kinder, aber auch Erwachsene und Lehrer werden angesprochen.
Im Klartext:
Es werden für den Betrieb der Seite, d.h. 40 Chattermine im Schuljahr + Rundumbetreuung, im Jahr 15.000 Euro benötigt.
Ansprechpartnerin des Projektes ist
Projektleitung und Presse
Kristine Kretschmer – Seitenstark e.V.
Augustastr. 20 b
12203 Berlin
Telefon: 030 - 8270 4101
Wer direkt spenden möchte, kann dies unter
Seitenstark e.V.
Konto 2088188007
BLZ 10090000 (Berliner Volksbank)
Eine abzugsfähige Spendenbescheinigung gibt es selbstverständlich, auf Wunsch werden die Spender mit Namen und Logo auf der Seite als Paten angezeigt, so wie hier zum Beispiel.
Seitenstark e.V. ist seit dem 5.3.2008 eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter VR 27435 B
Und nun?
Ideen, Verlinkung und Verbreitung willkommen. :-)
Dienstag, 29. September 2009
Wirtschaftsmediation: Veränderungen
Erich Fromm schrieb:
“Menschen können zu verändernden Handlungen nur motiviert werden, wenn sie Hoffnung haben. Und sie können nur Hoffnung haben, wenn es eine Vision gibt; und sie können nur dann eine Vision haben, wenn man ihnen Alternativen zeigt.”
Der Umkehrschluss ist in der Tat gültig:
Keine Alternative, keine Vision, keine Hoffnung, keine Veränderung.
Dies die Therorie, die in der Praxis für viele Unternehmen schwierig umzusetzen ist.
Aber ich habe Hoffnung, dass es Alternativen gibt, um Veränderungen zu leben, damit Visionen entstehen können.
Dienstag, 04. August 2009
“Keiner” gesucht
In meinen Projekten höre ich immer wieder von einer faszinierenden Person, die schon seit Jahrzehnten in Unternehmen für Gesprächsstoff sorgt, gesehen wurde sie bisher leider noch nie.
Ihr Name ist “Keiner”:
“Keiner übernimmt Verantwortung.”
“Keiner legt die Karten auf den Tisch.”
“Keiner sorgt für Klärung.”
“Keiner nimmt das Ruder in die Hand.”
“Keiner macht den Anfang.”
“Keiner hilft.”
Unglaublich diese Person, oder?
Ich sage hiermit voraus, dass diese Person nie gefunden wird, daher macht es Sinn, wenn auch Sie die Suche einstellen und sich die Mühe sparen. Nein, rufen Sie bitte auch nicht nach “Niemand”, das scheint ebenso erfolglos zu sein.
Die Alternative?
Wenn wieder nach “Keiner” oder “Niemand” gerufen wird, überlegen Sie, ob Sie für diese Person einspringen können und wollen.
Viel Erfolg dabei!:-)
Montag, 27. Juli 2009
Warum man keine Frauen einstellen sollte
:-))
Lesen.. bis zur letzten Zeile, bitte!
http://tinyurl.com/l2wm3l
Samstag, 25. Juli 2009
Wirtschaftsmediation: Gedeckelte Vergangenheit
“Die Gegenwart ist das Resultat der Vergangenheit”
.. und wenn dies so ist, ist es umso erstaunlicher, dass viele “Teams” nicht bereit sind, die Vergangenheit anzusehen, Konflikte zu klären, um ein sicheres Fundament für die Zukunft zu bauen, zum Beispiel mit Hilfe der Wirtschaftsmediation.
Stattdessen ist man der Meinung:
1. Es bringt nichts
2. Vergangenheitsbewältigung sorgt nur für unnötige Unruhe
3. Wir wollen uns lieber um die Zukunft kümmern
Was passiert?
Die Vergangenheit kommt in den Topf, Deckel drauf ... und der Konfliktherd wird dafür sorgen, dass dem Team eines Tages der Deckel gewaltig um die Ohren fliegen wird. Liest sich vielleicht witzig, ist es aber nicht.
Freitag, 24. Juli 2009
Wirtschaftsmediation: Krisen sind (keine) Chancen
Es gibt Zitate, die so richtig wie falsch sind:
“Krisen sind Chancen”
Menschen, die in Krisen- und Konfliktsituationen sind, deren (berufliche) Welt sich gerade dreht, die nicht wissen, wo vorne und hinten ist, reagieren oft allergisch auf diese Zitate. Wer will schon “Konflikte sind auch Chancen” wirklich hören, wenn alles “drunter und drüber” geht?
Konflikte sind, zunächst, viel, aber selten “lapidar”, schon gar nicht lustig und “Chancen” sieht man auch nicht, wenn Mitarbeiter machen, was sie wollen (aber nicht sollen) oder der Chef meint, er sei alleiniger Herrscher der Mannschaft.
Und die andere Seite derselben Zitat-Medaille?
Die Chancen, die entstehen, sieht man meistens erst, wenn die Klärung fortgeschritten ist oder die Situation komplett geklärt, Emotionen wieder in ruhigeren Gewässern fahren und die Sachlichkeit die Oberhand gewinnt.
Also, immerhin in der Retro-Perspektive heißt es dann doch:
“Krisen sind Chancen!”
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation lesen Sie hier
Freitag, 26. Juni 2009
Streiten
Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.
(Gerhard Bronner)
Montag, 22. Juni 2009
Wünsche oder Erwartungen?
Kennen Sie solche Sätze, wie z.B.:
“Nie kommen Sie pünktlich zu den Terminen!”
“Ihre Präsentationen sind nie wirklich gut.”
“Sie kümmern sich nicht um die E-Mail Anfragen.”
Vorwürfe, die viele Menschen aus ihrem beruflichen Umfeld kennen, sei es, dass sie solche hören, oder selbst sagen, sind u.U. eine furchtbare Taktik, um sein Gegenüber in eine Position der Rechtfertigung zu drängen, was besonders in Konfliktsituationen nie besonders klug ist oder aber schlicht, die Unfähigkeit zu sagen, was “hinter” den Vorwürfen steht.
Martin Haberzettl sagt:
Vorwürfe sind schlecht formulierte Wünsche
Jein, denn im beruflichen Umfeld ergänze ich mit:
... und meistens sind Wünsche: Erwartungen!
Ich höre häufig folgende Sätze:
“Ich wünsche mir von meinem Kollegen, dass...”
“Ich wünsche mir von meinem Vorgesetzen, dass...”
Am Ende wundern sich die Beteiligten, dass es Menschen gibt, die sich nicht als “Wunscherfüllungsgehilfen” sehen und der Wunsch bleibt ein Wunsch, mehr nicht, wird nicht erfüllt, warum auch, es ist schließlich nur ein Wunsch.
Im Rahmen einer Wirtschaftsmediation fordere ich Klartext und der kann heißen:
Machen Sie klar, was Sie erwarten!
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