Montag, 22. Juni 2009
Konfliktvermeidung verhindert die Klärung
Konflikte in Teams, Projekten und Unternehmen gehören zur “Tagesordnung”.
Ungelöste Konflikte rufen bei vielen Menschen Angst hervor und es wird zur individuellen Konfliktvermeidungsstrategie gegriffen.
Doch genau diese Strategien verhindern eine Klärung und somit wird Zeit, Engergie und Geld verschwendet.
Die Konfliktvermeidung stört die Harmonie!
Wenn Sie merken, dass Sie Konflikten aus dem Weg gehen, dann könnten diese Schritte hilfreich sein:
1. Beobachten Sie Ihr Konfliktverhalten:
Wann sprechen Sie Konflikte nicht an, wann gehen Sie ihnen aus dem Weg? Was ist der Grund dafür?
2. Ängste
Finden Sie heraus, was genau Ihnen Angst macht und setzen Sie sich mit Ihren Befürchtungen ehrlich auseinander.
Leicht geschrieben, oft schwierig umgesetzt. Bleiben Sie am Ball und laufen nicht vor sich selbst weg. Was Sie für sich geklärt haben, werden Sie den Rest Ihres Lebens immer wieder nutzen können, ein echter Gewinn für Sie! :-)
Mittwoch, 17. Juni 2009
Wirtschaftsmediation: Konflikte sind Konflikte
Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!
Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?
Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.
Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:
Je eher Sie den Konflikt lösen bzw. ansprechen, desto besser ist dies. Nicht nur das, es ist auch viel leichter. Wenn Meinungen aufeinander zu rasen, wie 2 Züge, dann wissen Sie, was passiert, wenn sie zusammen stoßen. Nur das rechtzeitige Anhalten gewährt hier die Möglichkeit der Deeskalation.
Den Konflikt stoppen. Wie?
Reden. Reden. Reden.
Offen, ehrlich, klar.
Konflikte sind das “Sichtbar werden” von Problemen. Von Meinungsunterschieden. Von unterschiedlichen Werten. Diese, sowie weitere Punkte, sind Teil einer Wirtschaftsmediation.
Dienstag, 16. Juni 2009
Als Kind getrennt lebender Eltern
Ein großartiger Text, der zwar nichts mit Wirtschaftsmediation zu tun hat, aber Kollegen/innen im Bereich Scheidung mögen ihn vielleicht lesen oder den Eltern geben. :-)
Liebe Mama und lieber Papa…
1. Vergesst nie: ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich hauptsächlich wohne und der die meiste Zeit für mich sorgt. Aber ich brauche den anderen genauso.
2. Fragt mich nicht, wen von euch beiden ich lieber mag. Ich habe euch beide gleich lieb. Macht den anderen also nicht schlecht vor mir. Denn das tut mir weh.
3. Helft mir, zu dem Elternteil, bei dem ich nicht ständig bin, Kontakt zu halten. Wählt für mich seine Telefonnummer oder schreibt mir die Adresse auf einen Briefumschlag. Helft mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein schönes Geschenk für den anderen zu basteln oder zu kaufen. Macht von den Fotos von mir immer einen Abzug für den anderen mit.
Wirtschaftsmediaton: Mut zur Konfliktlösung
Bei der Konfliktklärung kommen Tatsachen an’s Licht, Realität wird erkannt. Aber wer will das schon?
Und wie sieht sie aus, die Realität?
Um dies herauszufinden, muss man den Weg der Konfliktlösung zunächst einschlagen, wozu anscheinend immer noch Mut gehört.
Der wird gehörig auf die Probe gestellt, denn klar ist, damit sich etwas klären kann, muss man es ansehen. Was danach mit großer Gewissheit kommen wird, nennt man Veränderung. Die wiederum ist nie beliebt, der Gedanke daran verursacht schon Magengrummeln.
Der Klärungsprozess ist gemein, fies und hinterhältig. Auf den ersten Blick.
Fakten kommen auf den Tisch, Klartext wird gefordert und Positionierungen a la “Alle sollen mich lieb haben und nett finden” werden in dieser Situation niemanden weiter bringen. Das Team/das Projekt bleibt auf der Strecke.
Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Konflikt zeigt, dass es Probleme gibt. Und die können, in den meisten Fällen, gelöst werden.
Handeln und Klartext brauchen Mut. Und wer kann als Vorbild besser dienen als Mahatma Gandhi?!
Die gandhischen Konfliktnormen lt. Galtung lauten u.a.:
Handle sofort!
Handle hier!
Handle für deine eigene Gruppe!
Handle in Übereinstimmung mit den Betroffenen!
Handle aus Überzeugung!
Liest sich doch einfach, oder?
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation
Montag, 15. Juni 2009
Die Maus über Liebe
Sehr schön, fehlt nur noch bald ein Film “Die Maus über Konflikte”. :-)
Bei ihr entdeckt :-)
Wirtschaftsmediation - Nachteile in Sicht?!
Die Frage “Ob denn bei einer Wirtschaftsmediation die Wahrheit ans Licht kommt”, zeigt auf, welche Ängste in Unternehmen herrschen.
Da will die Führungskraft nicht, dass an ihrem Stil gemeckert wird, der Kollege hat Sorge, dass die Sache mit dem verpatzen Auftrag erneut zur Sprache kommt und der Mitarbeiter möchte nun wirklich nichts mehr davon hören, wer nun für welche Aufgaben zuständig ist, dies sei doch nun etliche Male besprochen worden.
Konfliktklärung hat einen “Nachteil”:
Tatsachen kommen an’s Licht, Realität wird erkannt.
Aber wer will das schon?
Donnerstag, 04. Juni 2009
Eine wahre Geschichte aus dem Twitter Alltag
Telefonanruf vom heutigen Tag:
Anrufer: “Guten Tag Frau Nickelsen, ich bin erst über Xing auf Sie aufmerksam geworden und dann habe ich mir einen Twitter Account zugelegt, um zu lesen, was Sie dort schreiben.”
Ich: “Das freut mich, unter welchem Account Namen twittern Sie denn?”
Anrufer: “Das verrate ich Ihnen nicht, er diente lediglich dazu, bei Ihnen mitzulesen.”
Ich: “Oh!”
Anrufer: “Sie twittern nie über Projekte oder Kunden.”
Ich: “Ja, das ist richtig.”
Anrufer: “Und genau das gefällt mir. Damit haben Sie in meinen Augen bewiesen, dass Sie zwar das Internet nutzen, aber wissen, welche Klauseln und Spielregeln es innerhalb Ihrer Projekte gibt. Ich habe folgendes Problem, bei dem ich Ihre Unterstützung möchte......”
Ich hatte heute die Diskussion bereits auf Twitter, ob man auf seinem Account unter seinem “richtigen” Namen twittern sollte, daher kann es vielleicht auch nicht oft genug geschrieben sein:
Nachdenken, was man schreibt. Schadet selten! :-)
Für mich gilt die Aussage des “Anrufers” nicht nur innerhalb meiner Projekte, sondern für alle Menschen, die auf Twitter “beruflich” unterwegs sind, ganz gleich, was das Ziel ist.
Wenn ich teilweise lese, was über Kunden geschrieben wird, kann ich nur hoffen, dass es nie ein Mensch liest, schon gar nicht der Kunde selbst.
Übrigens: Ich habe die Erlaubnis das Gespräch hier “grob über den Daumen” :-) aufzuschreiben.
Montag, 01. Juni 2009
Cocoonblog- lesenswert
Schon lange wollte ich hier das Cocoonblog empfehlen, “gefüttert” :-) wird es von Heiko Schwardtmann.
Interessante Blogartikel zum Thema Mitarbeiterzufriendenheit und Führungsverhalten, locker und leicht geschrieben, immer einen Besuch wert.
Teamarbeit
Einen sehr guten Artikel zu dem Thema habe ich bei Gregor Groß gefunden.
Teamarbeit ist aber nicht immer allein deswegen besser, weil nur einfach mehr Leute am Start sind und sich somit keiner langweilt. Teamarbeit funktioniert auch nur dann, wenn das Team richtig zusammen gesetzt ist. Und es gibt einen Effekt, den man oft nach einiger Zeit sogar bei richtig zusammengesetzten Teams beobachten kann:
Lesen Sie hier weiter.
Sonntag, 31. Mai 2009
Klartext braucht Klarheit
Wer “Klartext” reden oder schreiben möchte, der mag u.a. die Kriterien von Hans-Joachim Niemann (Autor und Philosoph) zur Grundlage nehmen. Er gab einige Kriterien an, die für Klarheit im wissenschaftlichen Diskurs (aber nicht nur dort) gelten können:
* Immer das Sachproblem im Auge behalten, sich nicht in Sprachproblemen verlieren
* mehrdeutige Wörter, gehaltlose Aussagen meiden
* Kürze und Einfachheit anstreben
* konkrete Beispiele finden
* das Bemühen um Verständlichkeit dem Leser vermitteln.
Klingt klar, oder? :-)
Seite 2 von 29 Seiten < 1 2 3 4 > Letzte »

