Sonntag, 31. Mai 2009

Konflikte klären

Der “Kritische Rationalismus” ist eine von Karl R. Popper begründete philosophische Denkrichtung. Popper beschreibt ihn als Lebenseinstellung, „die zugibt, dass ich mich irren kann, dass du recht haben kannst und dass wir zusammen vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen werden.“

Ein toller Ansatz, um einen Konflikt zu klären.


Ein freier Mensch

Ein freier Mensch

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann!

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als dumpfe Ruhe Utopiens!

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltatenhergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen
und zu bekennen: Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch!

(Dr. med. Albert Schweitzer)

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Montag, 06. April 2009

Selbstbewusst in Konfliktsituationen- Interview mit Bettina Stackelberg

Bettina Stackelberg Bettina Stackelberg ist die “Frau fürs Selbstbewusstsein”, Trainerin und Coach seit 1991 für die Themen Selbstbewusstsein, Kommunikation, Service Themen und work-life balance.
Ebenso ist sie die Autorin des Buches “Selbstbewusstsein. Das Trainingsbuch” und dieses Buch gab mir Anlass zu unserem Interview.

K.N.: Frau Stackelberg, was genau ist Selbstbewusstsein eigentlich?

B.S.: Wenn wir sagen „Der ist aber selbstbewusst!“, schwingt oft so etwas Unerreichbares, Erhabenes mit – so nach dem Motto „Der Beste, Erfolgreichste, die Schönste“ etc. Ich seh das ein wenig anders: Als sprachverliebte Germanistin mag ich das Wort in der eigentlichen Bedeutung: Sich seiner selbst bewusst sein. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich selbstbewusst bin, dann kenn ich mich mit mir aus – ich kenne meine Stärken, hab Frieden geschlossen mit meinen Schwächen und find mich einfach gut, ganz selbstverständlich – ich ruhe in mir. Mein Selbstbewusstsein zieht dann ganz natürlich auch Erfolg und Leichtigkeit an.

K.N.: Selbstbewusst in einer Konfliktsituation handeln, wie kann man das lernen?
B.S.: Im Satz „Selbstbewusst in einer Konfliktsituation handeln“ steckt das schöne Wort „handeln“ – ich kann also etwas tun, selbstbewusst meinen Teil zur Lösung beitragen, anstatt mich ausgeliefert zu fühlen. Ich habe immer die Wahl, etwas zu tun oder es zu lassen – immer!  Es ist selbstbewusst, sich und die Situation erstmal überhaupt aushalten zu können. Steh dazu, dass du dich gerade in einer Konfliktsituation befindest! Weiche nicht aus, rede nicht schön, schau nicht weg. Selbstbewusst zu handeln bedeutet dann für mich erstmal: Verstehen, dass ich ein Teil der Konfliktsituation bin – abschätzen, was ich tun kann und festlegen, welches Ziel ich verfolge. Möchte ich einfach nur gut dastehen? Nein, mit einem gesunden Selbstbewusstsein hab ich das nicht nötig – mir ist wirklich an einer echten Lösung des Konfliktes gelegen und ich kenne meinen Anteil am Konflikt. Und ich überschätze mich nicht: Ich weiss, wann ich nicht mehr weiterkomme – wann ich Hilfe von außen brauche.

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Kirstin Nickelsen am 06.04.2009 in Interviews
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Freitag, 03. April 2009

Mutmachertag 2009

Jammermodus aus!

Kai Jürgen Lietz hatte eine, wie ich finde tolle, Idee:
Den Mutmachertag am 17. Juni zu initiieren.

Dafür bedarf es Unterstützung, Hilfe, Ideen- auch von Ihnen!:-)

Wenn Sie mögen, so schreiben Sie gerne hier Ihre Kommentare/Ideen auf, sprechen Sie mit anderen Menschen, bieten Sie die Orga in Ihrer Stadt an, was auch immer, getreu dem Motto: Machen wir es einfach!

.. Sie können natürlich auch weiter jammern!

Kirstin Nickelsen am 03.04.2009 in Anders eben
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Sonntag, 15. Februar 2009

MediAtion- abgelehnt

Es gibt einige MediAtionen, die ich ablehne. Und in Anlehnung an diesen Eintrag, steht das “A” für “Allparteilichkeit”.
Eine Mediation wird von mir nur im beruflichem Umfeld angenommen, niemals im privaten Bereich.

Warum?
Weil ich mir keine Allparteilichkeit in einem Mediationsverfahren zutraue, in dem es z.B. Missbrauch/Gewalt geht. Weil ein Nachbarschaftskonflikt, in dem es um die “über den Zaun rankende Blume” schlicht meine Nerven rauben würde. :-)

Dafür kenne ich kompetente Kollegen/innen, die diese Fälle gerne übernehmen.

Und genau deshalb heißt es von mir in solchen Momenten: “Mediation abgelehnt.”


Samstag, 14. Februar 2009

Wirtschaftsmediation: Mediation und das fehlende “T”

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit der Verwechslung “MediAtion/MediTation” konfrontiert werde.
Nicht ein einziger Tag, an dem ich nicht erkläre, dass es miteinander nichts, aber auch wirklich gar nichts, zu tun hat.

Das Tolle: ich komme mit Menschen ins Gespräch, die u.U. auch von MediAtion noch nie etwas gehört haben.

Fazit:
Nicht ärgern, entspannt bleiben.. und im Notfall dann auch zur MediTation greifen. :-)

Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation.


Dienstag, 27. Januar 2009

Wortwaffen

Worte und Sätze können verletzen, zum Widerstand auffordern, in den Rückzug treiben.
In Konfliktsituationen ist es daher besonders wichtig mit Bewertungen und “Wortwaffen” sehr vorsichtig und bedacht umzugehen, sofern dies die eigene Position momentan zulässt.

Wortwaffen können u.a. sein:

“Nie machen Sie Ihre Arbeit richtig!”
“Immer kommen Sie zu spät!”

oder aber auch Bewertungen wie

“Sehen Sie das nicht immer so eng!”
“Sie sollten lockerer sein!”
“Nun zicken Sie mal nicht so rum.”

Und nun interssiert mich, bei welchen “Wortwaffen” Sie “in die Luft gehen”.
Verraten Sie es mir?


Samstag, 17. Januar 2009

Krisen und Konflikte per Wirtschaftsmediation lösen

Warum?

Weil ein Wagen, der liegen geblieben ist, nun mal sehr viel besser von außen als von
innen angeschoben werden kann.

:-)

Die Maschinstin Kirstin Nickelsen


Freitag, 21. November 2008

Wintereinbruch, Weihnachten und andere Krisen

“Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus”
Man ist fast geneigt, den Kopf bei dieser Aussage von oben nach unten zu bewegen, doch die Tatsachen sprechen oft eine andere Sprache:

“Es kommt immer unerwartet”, ein Spruch, den man nicht nur bei Wintereinbruch zu hören bekommt, sondern auch in Krisenzeiten der Unternehmen, die nicht ausreichend auf diese Situationen vorbereitet sind.

Ist es Naivität, ein Stück “Optimismus” oder schlichtweg Ignoranz?
Ist es vielleicht die Bequemlichkeit, die uns in ruhigen Zeiten glauben lässt, dass es “so” bleibt?

Warum hoffen wir auf den frühen Sommer, glauben aber, der Winter erreicht uns nicht?

Die Antworten mögen vielfältig sein, die Resultate dieselben:

1. Winterreifen werden nicht aufgezogen, weil es erst November ist und man ja “noch Zeit hat”.
2. Weihnachtsgeschenke werden in der letzten Minute gekauft ("Huch, es ist schon Mitte Dezember").
3. Konflikte in Unternehmen, die überall irgendwann sind, werden bestimmt nicht vorbereitet oder durchdacht “bei uns lief bisher alles prima!”.

Wenn wir das Licht der Welt erblicken, sind viele Dinge nicht sicher, aber Fakt ist:

Der Winter kommt immer, früher oder später, jedes Jahr.
Weihnachten ist immer am 24.12., jedes Jahr.
Und auch Krisen und Konflikte sind sicher. Mindestens 1x im Jahr!

Alles klar?:-)


Samstag, 15. November 2008

Krebszentren arbeiten gemeinsam

Die Krebszentren in Olso und Toulouse rücken zusammen.
Wir sind davon überzeugt, dass wir durch den gemeinsamen Einsatz unserer Ressourcen und die Nutzung der Synergieeffekte der kleinen und mittelständischen Unternehmen und Forschungslabors beider Cluster in der Lage sein werden, der IMI leistungsstarke und tragfähige Vorschläge zu unterbreiten”, sagte Bjarte Reve.

Weitere Infos zu diesem Thema hier


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