Freitag, 08. April 2005
Wirtschaftsmediation - außergerichtliche Konfliktregelung
Im Wirtschaftsleben entstehen Konflikte durch Missverständnisse und Unklarheiten. Häufig eskalieren solche Konflikte, da die Beteiligten sich immer stärker an ihre Positionen gebunden fühlen und aus den verschiedensten Gründen nicht von ihnen abweichen können oder wollen. Leider bedarf es oft der gerichtlichen Klärung.
Um dies zu vermeiden, wird jetzt auch in Deutschland immer häufiger mit Hilfe der Wirtschaftsmediation ein alternatives, außergerichtliches Verfahren zur Konfliktregelung eingesetzt. Wirtschaftsmediation ist eine kooperative Methode zur Regelung von Konflikten unter Mithilfe eines neutralen Dritten, dem Mediator. Die Mediation ist ein besonders effektives und zukunftsorientiertes Verfahren. Der Mediator regt die Parteien dazu an, eine angemessene und faire Lösung des Konfliktes gemeinsam zu erarbeiten und unterstützt sie dabei.
Kirstin Nickelsen
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Donnerstag, 31. März 2005
Erste bundesweite Burn-out-Hotline
Rund 300.000 Menschen in Deutschland leiden am Burn-out-Syndrom. Tendenz extrem steigend. Ab sofort bietet das Hamburger Unternehmen ‘Meritano Personal Training KG’ die erste bundesweite Burn-out-Hotline an. Hier finden all diejenigen, die sich fragen, ob sie zu den Betroffenen gehören schnelle, individuelle und professionelle Hilfe.
‘Burn-out’: Kein Trend und schon gar kein Modewort mehr. Der ständig wachsende Gesellschaftsdruck läßt immer mehr Menschen an diesem Syndrom erkranken. Früher als ‘Managerkrankheit’ tituliert, erleiden heute ebenso Mütter, Studenten und Kinder ein Burn-out. Erste Anzeichen sind in der Regel dauerhaftes körperliches und seelisches Unwohlsein. Im Fall einer Burn-out-Krise nimmt die psychische Belastbarkeit stark ab. Schließlich führen dauerhafte Überforderung und Enttäuschung zu emotionaler Erschöpfung und Resignation. Der Verlauf kann bis zur Entfremdung von sich selbst und zu völligem Rückzug von anderen Menschen führen. Häufige Folge: Depressionen und körperlichen Erkrankungen. Im schlimmsten Fall sehen die Betroffenen den Freitod als einzige Möglichkeit den ‘Schmerzen’ zu entfliehen.
Dienstag, 22. März 2005
VPSM
Der VPSM (Verein gegen
psychosozialen Stress und Mobbing e.V.) ist ein unabhängiger
gemeinnütziger Verein, der seit über neun Jahren in seiner
Beratungsstelle „Balance“ in Wiesbaden, aber auch in weiteren unter dem
Fachverbund Pro Fair zusammengeschlossenen Beratungsstellen bundesweit
Betroffene berät, auf Wunsch aktiv durch
Schlichtung/Vermittlung/Mediation in Arbeitsplatzkonflikte eingreift
und mit Hilfe von Führungskräfteseminaren solchen Problemen präventiv
begegnet.
Das Team des VPSM besteht aus Dipl. Psychologen,
Dipl.-Pädagogen, Sozialpädagogen und Juristen, wobei im Bedarfsfall
auch eng mit Ärzten zusammengearbeitet wird.
Freitag, 18. Februar 2005
Psychologe: Opfer von Mobbing
in der Schule müssen sich früher melden
“Grenzen setzen!” Das ist für den Schulpsychologen Klaus Seifried aus Tempelhof die beste Strategie gegen Mobbing auf dem Schulhof. “Viele Kinder warten viel zu lang, wenn sie von Mitschülern oder der Familie unter Druck gesetzt werden”, sagt Seifried. “Sie sollten sofort die Öffentlichkeit suchen und Lehrer oder Mitschüler um Hilfe bitten.” Drohen etwa Familienmitglieder mit Gewalt, so sollte ein Mädchen auch Beistand von öffentlicher Seite suchen. “In solchen Fällen schützen spezielle Beratungsstellen für Mädchen und auch das Jugendamt die Betroffenen”, so Seifried. Jeder Bezrik verfüge über ein schulpsychologisches Beratungszentrum.
Notdienste: Papatya (anonyme Kriseneinrichtung für junge Migrantinnen): Tel.: 349 99 34. Der Mädchen-Notdienst hat die Nummer: 21 00 39 90.
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Dienstag, 07. Dezember 2004
Burnout” entsteht, wenn zum Dauerstreß die Schlafstörungen hinzukommen
Stockholm - Als chronische Erschöpfung mit starkem Leistungsabfall und Krankheitsgefühl, die über Monate hinweg andauert, so wird das Burnout-Syndrom beschrieben - auch wenn die Erkrankung wissenschaftlich noch nicht eindeutig definiert und anerkannt ist. Es gilt als Leiden vor allem von sehr leistungsorientierten Menschen.
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Montag, 06. Dezember 2004
Burnout – erst Feuer und Flamme, dann völlig ausgebrannt
Vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrsmüdigkeit, Erschöpfung und Frustration anstelle des früheren Enthusiasmus, Gefühle von Überdruss und Gleichgültigkeit, körperliche Erschöpfung und Vereinsamung – rund 300.000 Deutsche leiden am Burnout-Syndrom. Längst sind es nicht mehr nur Manager und Menschen in Pflegeberufen, die innerlich ausgebrannt sind. Auch Büroangestellte, Angehörige von Erkrankten, Mütter und sogar schon Schüler klagen über die typischen Symptome. Schon kleinste Anstrengungen werden zum Kraftakt, sich zu Aktivitäten wie Sport oder Kinobesuchen aufzuraffen, erscheint schier unmöglich, echte Erholung in weiter Ferne. Oft trifft es gerade diejenigen, die einmal besonders engagiert waren und die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt haben: „Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich all diese Anforderungen nicht mehr bewältigen konnte“ – so Sven Hannawald, der wohl berühmteste „Ausgebrannte“, in seinem aktuellen Interview mit dem Stern.
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Freitag, 03. Dezember 2004
Mobbing-Opfer leiden schrecklich
Angstfreies Lernen muss möglich sein
Angstfreies Lernen ist leider keine Selbstverständlichkeit: Auch an Schulen ist Mobbing weit verbreitet. Vor allem Buben sind betroffen. Die Auswirkungen sind verheerend.
Mobbing an der Schule ist offenbar weit verbreitet. Das Thema wird aber gerne verdrängt und in seinen negativen Auswirkungen weit unterschätzt. Das wurde bei einem Seminar deutlich, zu dem der Gesamtelternbeirat von Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) eingeladen hatte. “Psychische Gewalt macht selten Schlagzeilen”, formulierte es Bianca Jäger vom Kinderschutzbund. Trotz aller Tabuisierung ist Mobbing in der Schule ein großes Problem. Das zeigte die Auswertung eines Telefon-Projekts der Universität Freiburg. Binnen eines Jahres wurden hunderte von Mobbingfällen dokumentiert. In der überwiegenden Zahl wurden Schüler von Lehrern oder Mitschülern zumeist täglich gemobbt. “Anonym gaben die Betroffenen am Telefon ganz überwiegend zu, dass sie die Situation sehr stark belastet.” Als Täter treten 8 bis 13 Prozent aller Buben zwischen 10 und 15 Jahren und zwei bis fünf Prozent der Mädchen auf.
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Dienstag, 23. November 2004
Rechtsschutzversicherer muss auch bei angedrohtem Mobbing zahlen
Nach einer Entscheidung eines Versicherungsombudsmannes vom 23. März 2004 stellt bereits die bloße Androhung von Mobbingmaßnahmen einen Verstoß gegen die Rechtspflichten aus dem Arbeitsverhältnis dar. Die Kosten für eine rechtliche Beratung hat der Rechtsschutzversicherer des Betroffenen zu tragen (Az: 8499/2002-K).
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Montag, 22. November 2004
Angst lässt das Blut gerinnen
Ausgeprägte Angstzustände können die Neigung zur Blutgerinnung erhöhen und damit die Gefahr von Thrombosen steigern.
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