Mittwoch, 06. Oktober 2004
Mobbing in Pflegeberufen
Dem Thema ” Mobbing in Pflegeberufen ” widmet sich folgender Artikel.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Anwalt oder einem Mediator sind, so nehmen Sie gerne hier mit mir Kontakt auf- ich spreche gerne eine Empfehlung in Ihrer Nähe aus.
Richtig hinhören
Aktives Hinhören ist immer angebracht, da es die Kommunikation erheblich erleichtert, hier einige Tipps:
1. Achten Sie auf eine ungestörten Hintergrund, eine große Geräuschkulisse sollten Sie verhindern.
2. Stellen Sie sich positiv auf Ihren Gesprächspartner ein.
3. Überprüfen Sie Ihre innere Einstellung zum Thema. Wenn sie starr ist, werden Sie vieles überhören, versuchen Sie zu verhindern, dass Gefühle die Kommunikation stören.
4. Schweigen Sie öfter einmal und senden während des Zuhörens akustische Signale der Zustimmung. Verschenken Sie Ihre Aufmerksamkeit, das wirkt oft wahre Wunder.
5. Konzentrieren Sie sich völlig auf das, was gesagt wurde und versuchen Sie, so wenig wie möglich zu interpretieren.
6. Wiederholen Sie mit eigenen Worten, was Ihr Ansprechpartner gesagt hat.
7. Nehmen Sie Körpersprache und Stimme wahr. Hüten Sie sich bitte auch hier vor zu schnellen Interpretationen, fragen Sie, ob Ihre Vermutungen richtig sind. 8. Überdenken Sie, was Ihr Gesprächspartner gesagt hat, bitten Sie ggf. um einige Minuten Auszeit.
9. Vermeiden Sie Unterbrechungen.
10. Stellen Sie Fragen. Stellen Sie Fragen und: FRAGEN SIE! :)
Dienstag, 05. Oktober 2004
Mediation im Beruf
“... ICH HABE BISHER jedem das Arbeiten beigebracht, und ich werde schnellstens Ihre Kotzgrenze finden”.
Das Zitat stammt aus dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Thüringen (LAG) vom 15.02.2000. Sechs Wochen nachdem der Fleischergeselle mit diesen Worten von seinem Vorgesetzten an seinem neuen Arbeitsplatz begrüßt worden war, unternahm er einen Selbstmordversuch. Dem Vorgesetzten wurde fristlos gekündigt. Das LAG hat die Wirksamkeit der Kündigung wegen Mobbings bestätigt: Der Warenbereichsleiter habe “... vom ersten Tag an systematisch mit der Absicht gehandelt, ihn (den Fleischergesellen) fertig zu machen ...”. Er habe den Gesellen in intensiver Abfolge einer menschenschinderischen und persönlichkeitszersetzenden Behandlung ausgesetzt.
Ein Ausnahmefall?
Ethisches Selbstverständnis der Mediatoren
Jede Berufssparte hat wohl ihre Regeln, aufgeschrieben oder nicht. Wenn Sie Interesse an einer Mediation haben, so interessiert es Sie vielleicht, welche Grundsätze für einen Mediator wünschenswert sind.
Ethisches Selbstverständnis (Standards des Bundesverbandes Mediation e.V.)
Die nachfolgenden ethischen Grundsätze sind für uns Mediatoren kennzeichnend und wünschenswert für die Praxis der Mediation
Mobbing- Linktipp
Der Vorgesetze entscheidet, ob gemobbt wird.
Ein Artikel der FAZ
Gefunden im Burnout Blog
4 Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation
Die Gewaltfreie Kommunikation ist immer mehr Thema, nicht nur innerhalb von Mediationen.
Die 4 Komponenten sind:
1. Beobachtungen:
Was geschieht/geschah in einer Situation ganz konkret. Was konnten Sie beobachten?
2. Gefühle: Wie fühlte sich der Beobachter in dieser Situation?
3. Bedürfnisse:
Welches Bedürfnisse steht hinter den Gefühlen? Harmonie, Sicherheit, Wertschätzung etc..?
4. BittenWas wünschen wir uns? Was würde die Situation für den Bittenden verbessern, wie könnte sie in Zukunft verhindert werden, was kann ein anderer Mensch dazu beitragen?
Übrigens: Der Unterschied zur Erwartung ist, dass der Bittende es nicht übel nimmt, wenn seiner Bitte nicht entsprochen werden kann.
Dies ist die eine Seite der Gewaltfreien Kommunikation, nämlich diese 4 Schritte zu äußern. Die andere Seite besteht darin, mit Empathie dem Mitmenschen so zuzuhören, dass es möglich ist, eine Lösung für beide Beteiligten (oder das Team) zu finden.
Wenn Sie Interesse haben, die GfK zu lernen oder Wirtschaftsmediaton in Ihrem Unternehmen einzusetzen, so nehmen Sie bitte hier Kontakt mit mir auf.
Montag, 04. Oktober 2004
Vorbeugen beim Mobbing
ist besser als Heilen.
Ein Artikel der Ärztezeitung zu diesem Thema lesen Sie hier http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/10/01/177a1202.asp?cat=/medizin
Donnerstag, 30. September 2004
Richtig streiten
Im Laufe einer Beziehung (egal welcher Art) häuft sich eine ganze Menge an: Gefühle unterschiedlichster Art, besonders aber Wut, Ärger, Trauer. Vieles hat man im Laufe der Zeit unter den Teppich gekehrt, weil es in dem Moment “lächerlich” oder “nicht wichtig” war, wer sagt schon gerne, dass es wirklich stört, wenn der Kollege im Büro raucht, wer will “schon wieder” Spielverderber genannt werden, wenn man erneut darauf aufmerksam macht, dass der Partner vielleicht etwas zu viel Alkohol getrunken hat.
Das emotionale Fass wird mit der Zeit immer voller, bis es eines Tages überläuft. Irgendwann fühlen sich die Beteiligten oft nicht mehr ernst genommen. Sie haben das Gefühl, dass der Partner/Kollege nicht zuhört, kein Interesse an den Wünsche, Bedürfnissen und Worten hat, aus Wut, sehr oft aber auch aus einer Hilflosigkeit und Trauer heraus, wird man unfair, denn man möchte ge- und erhört werden, da sind oft alle Mittel recht, sicher auch unbewusst wird zu Taktiken gegriffen, die “unter die Gürtellinie” gehen.
Mittwoch, 29. September 2004
Ausgebrannt am Arbeitsplatz
“Ausgebrannt” am Arbeitsplatz Psychische Belastungen untersuchtVom 03.08.2004
WIESBADEN (isa) “Beruflich ausgebrannt” - diese Diagnose wird immer häufiger gestellt. Das Team des Landesgewerbearztes mit Sitz in Wiesbaden hat im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt den Zusammenhang zwischen psychischen Arbeitsbelastungen und dem Burnout-Syndrom untersucht. 18,5 Prozent der 453 Berufstätigen aus Wiesbaden, Hünstetten und Frankfurt sind laut Ergebnis der Schwerpunktaktion der Arbeitsschutzverwaltung offenbar betroffen. Das Burnout-Syndrom wird definiert als Kombination von emotionaler Erschöpfung, Negativismus/Zynismus und verminderter Leistungszufriedenheit. weiter
Gefunden via Burnout Blog
Zeitung Mediation
Verlag Österreich präsentiert Bundesministerin Miklautsch “perspektive mediation
Wien, 2004-09-28 (OTS) - Im Namen des Verlages Österreich überreichte
heute Verlagsleiter Peter Wittmann der Bundesministerin für Justiz,
Karin Miklautsch,
die druckfrische erste Ausgabe der neuen Zeitschrift perspektive
mediation - Beiträge zur Konfliktkultur. Schwerpunkt des ersten
Heftes der viermal jährlich erscheinenden Zeitschrift “perspektive
mediation” im Verlag Österreich ist Konfliktmanagement, das am Beginn
jeder Arbeit mit Konflikten steht. ***
Erklärtes Ziel der Herausgeber Werner Steinacher und Brigitte
Roschger-Stadlmayer war es, etwas zu gestalten, was es in dieser Form
im deutschen Sprachraum noch nicht gibt: eine interdisziplinäre
Zeitschrift für Mediation und Konfliktkultur mit Theorie-
Praxisverknüpfung und Methodenvielfalt. Eine Plattform der Meinungen,
der Kontroversen und vor allem des Dialogs zu schaffen.
“pespektive mediation” bietet aktuelle Informationen über alle
Bereiche der Mediation, und zwar aus wirtschaftlicher, juristischer,
psychotherapeutischer, pädagogischer und anderer Sicht, also mit
einem ganzheitlichen Ansatz.
Justizministerin Miklautsch, selbst eine Fürsprecherin der Mediation,
begrüßt diese Initiative des Verlages Österreich, die erste
einschlägige Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum zum Thema
Mediation auf den Markt gebracht zu haben. (Schluß) bxf
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Justiz
Martin Standl
Pressesprecher
Museumstraße 7, 1070 Wien
Tel.: (++43-1) 52 1 52-2724
mailto:martin.standl.@bmj.gv.at
http://www.bmj.gv.at
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