Freitag, 17. September 2004
Eine Frage der Sicht
Oft sind es unsere eigenen Bewertungen, die uns in manchen Situationen das Leben schwer machen, das wusste schon Karl-Heinz Söhler, der “Lebenszeiten” schrieb.
Mir persönlich gefallen die Zeilen sehr gut, da sie mich immer wieder daran erinnern, Situationen zu hinterfragen, und die eigenen Ansichten anzuzweifeln.
Der Herbst erweist als Jahreszeitden Menschen gern Gelegenheit, sich selbst stutzend zu erkennenund Charaktere leicht zu trennen.
Der eine zehrt unüberwundenvon den paar schönen Sommerstunden.
Der andre sieht entsetzt dahintersich heftig zitternd schon im Winter.
Der dritte nennt sich Realistund nimmt den Herbst, so wie er ist.
Die Jahreszeiten sind es nicht.
Was bleibt, ist nur- die eigne Sicht.
Schwierige Gespräche führen
Wir kennen die Situation:
Ein schwieriges Gespräch steht bevor und allein der Gedanke daran sorgt für Magenschmerzen, “Herzrasen” und/oder feuchte Hände. Bereiten Sie sich ein wenig auf das Gespräch vor, damit Sie Sicherheit gewinnen, aber auch Klarheit, die auch dazu dient, dass Sie mit Ihrem Gegenüber verständlicher reden können.Wie wäre es mit folgenden Fragen, die man für sich vorab beantwortet:
Sach-Seite:
Was ist beim letzten Mal passiert? Welche Fragen will ich klären? Was will ich alles ansprechen (wer, wie was, wann, wo?)
Ich-Seite:
Was habe ich beim letzten Mal gefühlt? Wie ging es mir? Was empfinde ich jetzt? Wieso empfinde ich es so?
Wunschseite: Was soll sich ändern? Was möchte ich bewirken? Was brauche ich im Moment?
Beziehungsseite: Wie fühlte ich mich beim letzten Mal behandelt? Wast störte mich? Was halte ich vom anderen? Wie sind meine Beziehungen zum anderen? Probieren Sie es doch einmal aus.
Rache ist süß
Das Sprichwort “Rache ist süß” kommt nicht von ungefähr: Die Bestrafung eines Menschen, der das eigene Vertrauen missbraucht hat, löst tatsächlich ein Gefühl des Wohlbefindens aus, denn es aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn.
Hier der komplette Text
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/244320.html
Schuldgefühle
Wir alle kennen sie- und die meisten von uns hassen sie. Wir haben ein schlechtes Gewissen, weil wir uns schon seit Wochen nicht mehr bei unseren Eltern oder den besten Freunden gemeldet haben, vielleicht aber auch, weil schon längst ein nettes Wort für unsere Mitarbeiter fällig ist.
Ebenso gibt es Menschen, die - mit oder ohne Absicht - Schuldgefühle bei anderen prvozieren:"Mama und Papa sind ganz traurig, wenn Du schlechte Noten in der Schule bekommst”, damit drücken Sie aus, dass Ihr Kind Ursache für Ihr Glück ist.
Verknüpfen wir aber unsere Gefühle mit einem Bedürfnis, dann hört sich das schon anders an: “Mama und Papa sind ganz traurig, wenn Du schlechte Noten in der Schule bekommst, weil wir möchten, dass du später in deinem Beruf glücklich bist.”
Aber: Ein Bedürfnis ist eben “nur” ein Bedürfnis. Die Verantwortung für unser Glück liegt einzig und allein in unseren Händen! Achten Sie in der nächsten Zeit einmal auf Ihre Schuldgefühle und überprüfen, ob sie auch Ihren Bedürfnissen entsprechen!
Linktipp- Spielraum.net
Eine sehr interessante Seite von Kay Rurainski, rund um das Thema Kind, Hausaufgabenbetreuung & Kommunikation!
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