Auch so streiten Sie richtig.
Wer in einem Konflikt laut wird und immer wieder dasselbe wiederholt, trägt zur Eskalation bei, nicht zu einer gemeinsamen Lösung.
Die Beteiligten sollten sich deshalb bemühen auf Schuldzuweisungen zu verzichten. Also nicht: „Weil du das gesagt/getan hast, ist die Situation jetzt so ...“sagen, auch nicht Ihrem Gegenüber mitteilen, was er zu tun und zu lassen hat – nach dem Motto: „Du musst aufhören ...!“, „Du solltest endlich ...!“.
Alle Aussagen sollten im Konfliktfall immer das eigene Befinden wiedergeben, zum Beispiel: „Mir geht es so ..., wenn du das sagst!“ „Mein Wunsch ist ...!“
Verzichten Sie auf Statements, die Bedingungen an andere stellen, wie „Ich bin nicht länger bereit ...!“, „Ich halte das nicht mehr aus ...!“, „Ich denke nicht daran ...!“
Befehle, Beschuldigungen, unerbetene Ratschläge, ironische und sarkastische Äußerungen sind Kommunikationssperren, die Sie vermeiden sollten.
„Weichmacher“ in der Sprache – etwa „manchmal“, „selten“, „viele“, „einige“ – anstatt Verallgemeinerungen – wie „immer“, „nie“, „alle“, „keiner“ – beugen Konflikten vor.
Auch mit grammatikalischen Konstruktionen – wie „Das würde bedeuten...“, „Eine mögliche Interpretation wäre ...“ – können Sie einer Konfrontation ausweichen.
Nächster Eintrag: Ziviles Krisenmanagement
Vorheriger Eintrag: Immer einen Besuch wert