Datenschützer unter Verdacht

Jetzt ist Bayerns oberster Datenschützer Karl-Michael Betzl in das Visier der Steuerfahndung geraten, angeblich fand man bei ihm Bankunterlagen aus Liechtenstein mit den Namen und Daten deutscher Steuersünder.
Verwunderlich, war er es doch, der 2006 bei Amtseintritt sagte: „Ich möchte gerne, dass die Leute sagen: My home is my castle, mein Zuhause ist mein Reich - und das geht den Staat nichts an. Und wenn Du, Staat, etwas darüber wissen willst, dann musst Du schon eine wirklich gute Begründung dafür haben.“ Das seine Frau angeblich beim BND arbeitet, ist sicher auch nur Zufall?!
(Es gilt allerdings bei beiden Personen die Unschuldsvermutung!)

Spannender als jeder Krimi…

Aktuelle Infos zu Betzl… Fortsetzung folgt.



  1. Auch ein guter Tipp:
    “Selbst Paare sollten sich hin und wieder austauschen, womit man seine Brötchen verdient”.. schreibt nicht Michael Erner (selbst Datenschützer!:-)).. sondern eine Frau “ohne Namen”. Wie auch immer, bitte selbst lesen:
    http://www.m-j-e.net/blog/?p=109

  2. Kirstin Nickelsen am 20.02.2008 um 03:56 PM

  3. Naja, man mag darüber philosophieren, warum gerade ein Datenschützer als weiterer Übeltäter präsentiert wird. Ein Schelm nur, wer sich dabei Vorsatz vorstellen könnte.
    Was mich mehr beunruhigt,als die moralisch indiskutablen Steuerhinterziehungen,ist jedoch eine Aussage aus dem EU-Parlament: “In einer Demokratie hat das Bankgeheimnis nichts zu suchen”, so hoffe ich habe ich korrekt zitiert, ist doch auch nur ein weiteres Beispiel dafür, wieviel dem Staat seine Bürger wert sind. Eine ganze Menge Euro, wie mir scheint :-D

  4. Andreas Achtziger am 23.02.2008 um 04:27 PM
    Seite 1 von 1 Seiten
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