Führungskräfte brauchen soziale Kompetenzen

Wie eine Studie der internationalen HR-Beratung DDI, die weltweit 600 Führungskräfte befragte, ergab, bereiten Machtspiele im Unternehmen rund 65 Prozent der befragten Führungskräfte Kopfzerbrechen. Laut Studie treffen viele Aufsteiger unvorbereitet auf den Kampf um Macht und nützliche Beziehungen. Der Grad der Schwierigkeit, die interne Politik für Führungskräfte darstellt, nimmt jedoch mit steigendem Level der Führungsebene ab. So rangiert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten bei strategischen Führungskräften lediglich noch auf Platz vier der ganz großen Herausforderungen.

Die Untersuchung zeigt, dass Führungskräfte den Aufbau eines neuen Netzwerkes für extrem wichtig halten, um den Wechsel auf die nächste Führungsebene erfolgreich zu gestalten. Für strategische Führungskräfte stellt die Kunst des „Networking“, die größte Herausforderung überhaupt dar. Auch je ein Drittel der Führungskräfte auf unterer und mittlerer Führungsebene gab zu, diese Aufgabe in der Übergangsphase nicht zur eigenen Zufriedenheit bewältigt zu haben.

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Kirstin Nickelsen am 06.08.2007 in
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