Geschäftsbeziehungen scheitern

(Namen werden in diesem Artikel mit ausdrücklicher Genehmigung veröffentlicht)

Was tun, wenn eine Geschäftsbeziehung in die Brüche geht?

Aus einer Geschäftspartnerschaft kann eine zermürbende Situation werden, die nicht selten mit unschönen Mitteln ausgetragen wird. Dass Wirtschaftsmediation nicht das Allheilmittel ist, dass fehlende Gesprächsbereitschaft für viele Konflikte und Nervenkriege führt, zeigt folgende Situation in Berlin:

Der erfolgreiche Gründer und Entrepreneur des Jahres 2007, Robert Schrödel, freut sich über einen neuen Investor in seinem Unternehmen. Dieser bringt sogar umfangreiche Branchenkenntnis mit ein – ein Glücksfall, wie es scheint. Robert Schrödel wähnt sich, und das von ihm gegründete Unternehmen, auf einem guten Weg. Doch alles kommt anders.

Anfängliche Freude weicht schnell dem Entsetzen darüber, dass der neue Investor offensichtlich andere Pläne verfolgt, als ursprünglich angenommen. Schnell verdichten sich die Anzeichen für eine gewinnbringende Zerschlagung des aufstrebenden Unternehmens, mit diesen Folgen:
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Robert Schrödel harmoniert nicht mit diesen Plänen und wird aus taktischen Gründen gekündigt. Er wird verklagt und mit gezielten PR-Maßnahmen in seiner Reputation beschädigt. Gesprächsangebote und Lösungsvorschläge von ihm – um die Situation nicht auf Kosten des Unternehmens, seinen Kunden und Mitarbeiter auszutragen – werden abgelehnt. Eine traurige Geschichte ohne absehbares Happy End.

Sie zeigt sehr deutlich, wie wichtig die Auswahl des richtigen Partners ist. Nicht alles, was auf den ersten Blick positiv erscheint, wird sich auch tatsächlich so entwickeln. Und nicht immer ist ein Konflikt lösbar.



  1. Jeder Konflikt ist lösbar, wenn die Parteien das wollen.
    Und sie wollen ihren empfundenen Konflikt lösen!

    Hier hat aber der neue Investor keinen Konflikt. Er sieht seine Interessen nicht gefährdet bzw. hat sich wohl im Vorwege genaustens darauf vorbereitet, sich seiner Interessen bewußt zu werden und Strategien zu entwickeln diese zu sichern.

    Herr Schrödel hat demgegenüber vertraut, dass der neue Partner und er schon die gleichen Interessen verfolgen werden und ist bitter enttäuscht worden. Ich hoffe, Herr Schrödel macht sich nun keine Schuldvorwürfe und hadert mit einem inneren Konflikt. Wobei..selsbt für den gibt es dann Lösungen und motivieren ihn vielleicht erneut zu unternehmerischen Wegen.

    Noch nicht vorhanden Gesprächsbereitschaft ist in der Tat ein Stein auf dem Weg zur Konfliktlösung. Aber auch aus ihm kann man einen Weg bauen. :-)

  2. Emily am 25.02.2010 um 08:49 PM
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