Lösungen zur Konfliktbewältigung
Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!
Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?
Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.
Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:
Je eher Sie den Konflikt lösen bzw. ansprechen, desto besser ist dies. Nicht nur das, es ist auch viel leichter.
Wenn Meinungen aufeinander zu rasen, wie 2 Züge, dann wissen Sie, was passiert, wenn sie zusammen stoßen. Nur das rechtzeitige Anhalten gewährt hier die Möglichkeit der Deeskalation.
Den Konflikt stoppen. Wie?
Reden. Reden. Reden.
Offen, ehrlich, klar.
Konflikte sind das “sichtbar werden” von Problemen.
Von Meinungsunterschieden.
Von unterschiedlichen Werten.
Wenn nun der Konflikt lediglich die Wegnahme eines Schleiers ist und ein Problem aufzeigt, dann sollten Menschen, theoretisch, dankbar sein. Praktisch sieht es jedoch anders aus:
Konflikte werden als unangenehm angesehen, machen krank, demotivieren.
Richtig, wenn man sie nicht löst!
Es gibt mindestens 3 Wege für ein Konfliktgespräch:
Entgegenkommen:
Hier werden die eigenen Interessen zurückgestellt zugunsten einer starken Orientierung an denen der Gegenseite. Die Absicht: mögliche Gegensätze herunterspielen.
Kompromiss:
Sowohl die eigenen als auch die Interessen der Gegenseite werden in einem mittleren Ausmaß berücksichtigt, beide Parteien geben und nehmen. Funktioniert dann besonders gut, wenn beide Parteien diese Strategie wählen.
Integration, Problemlösung, Übereinkunft:
Sowohl die eigenen als auch die Interessen der Gegenseite werden voll berücksichtigt. Es gibt keine Verlierer.
Wenn Sie sich entschlossen haben, Konflikte in Ihrem Unternehmen zu lösen, oder Fragen dazu haben, nehmen Sie gerne hier mit mir Kontakt auf.
Was kann man tun, um Konflikte zu stoppen?
Sie sagen:
>Den Konflikt stoppen. Wie?
>Reden. Reden. Reden.
>Offen, ehrlich, klar.
Das sehe ich auch so. Allerdings mache ich dabei die Erfahrung, dass die Kontrahenten einander oft nicht verstehen und dass ich als außenstehender dafür sorgen muss, dass sie einander überhaupt zuhören.
Ich gehe davon aus, dass das mit unterschiedlichen Interpretationen der sachlichen Punkte zusammenhängt. Und mindestens ebenso stark mit der Tatsache, dass die Konflikte nur zu einem kleinen Teil auf den Sachfragen und überwiegend auf Emotionen beruhen.Naja, wahrscheinlich erzähle ich der Maschinistin damit nichts Neues.
Zsolt Joanovits
Nein, mir nicht, aber es kann wohl, ganz allgemein, gar nicht genug darüber gesprochen werden. Finde ich, Sie wohl auch?!:-)
Zu Emotionen fällt mir der Artikel hier ein:
http://www.mediationsblog.de/hamburg.php/wirtschaftsmediation/blog/2-schuhe-sind-ein-paar/Viele Grüße,
Kirstin NickelsenKlar, Frau Nickelsen, es kann nicht genügend darüber gesprochen werden. Es ist immer wieder eine Herausforderung : ))
Herzliche Grüße von weiter südlich
Zsolt Joanovits
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