Positive Führungskultur

Die Barmer-Fachleute schätzen, dass stressbedingte Leiden wie Kopf- oder Rückenschmerzen die Hauptursache für Fehlzeiten sind. Der wahrgenommene Stress resultiere dabei nicht nur aus zunehmender Arbeitsdichte und hohem Zeitdruck, sondern auch aus unzureichender Information, Rückmeldung und Kommunikation. Es gebe systematische Zusammenhänge zwischen dem Verhalten von Vorgesetzten und der Gesundheit der Beschäftigten.

Führungskräfte erzeugten durch ihr Verhalten (Entscheidungen treffen, Informationen vermitteln etc.) – bewusst oder unbewusst – Motivation oder aber Resignation. Letztlich entscheide der Führungsstil darüber, ob ein Klima des Vertrauens und gegenseitiger Unterstützung oder des Misstrauens und der Rivalität entsteht. Eine positve Führungskultur bedürfe verbindlicher Leitlinien, die gelebt werden müssten. Führungskräfte sollten daher entsprechende Schulungsangebote erhalten, rät die Barmer.

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Kirstin Nickelsen am 06.08.2007 in
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