Wenn die Arbeit zur Sucht wird


Arbeitssucht verlangt ständig nach dem Kick – minütlich, stündlich, täglich. Pausen oder gar “freie” Tage führen zu schwersten Entzugserscheinungen – eine echte Krankheit, die schleichend beginnt, durch gute Stimmung und Erfolge stimuliert wird, dann jedoch nicht mehr zu beherrschen ist und zu schwerster Abhängigkeit führt.


“Das war ein schleichender Prozess, und wenn man dann den Samstag und Sonntag mit dazu zählt, dann kommt man auf 100 Stunden oder mehr - ich habs nie gezählt, es war nicht wichtig gewesen, die Arbeit war wichtig”, resümiert Hartmut Lehky im Rückblick. Hartmut Lehky ist angestellt als Feinmechaniker und seit 20 Jahren arbeitssüchtig.
Er bohrte an den Maschinen, wenn die Kollegen längst im Feierabend waren, sieben Tage die Woche, fast rund um die Uhr.

Gesamter Text incl. weiterer Linktipps und Onlinetest.


Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Nächster Eintrag: Depression

Vorheriger Eintrag: Frauen können schlechter abschalten