Wintereinbruch, Weihnachten und andere Krisen

“Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus”
Man ist fast geneigt, den Kopf bei dieser Aussage von oben nach unten zu bewegen, doch die Tatsachen sprechen oft eine andere Sprache:

“Es kommt immer unerwartet”, ein Spruch, den man nicht nur bei Wintereinbruch zu hören bekommt, sondern auch in Krisenzeiten der Unternehmen, die nicht ausreichend auf diese Situationen vorbereitet sind.

Ist es Naivität, ein Stück “Optimismus” oder schlichtweg Ignoranz?
Ist es vielleicht die Bequemlichkeit, die uns in ruhigen Zeiten glauben lässt, dass es “so” bleibt?

Warum hoffen wir auf den frühen Sommer, glauben aber, der Winter erreicht uns nicht?

Die Antworten mögen vielfältig sein, die Resultate dieselben:

1. Winterreifen werden nicht aufgezogen, weil es erst November ist und man ja “noch Zeit hat”.
2. Weihnachtsgeschenke werden in der letzten Minute gekauft ("Huch, es ist schon Mitte Dezember").
3. Konflikte in Unternehmen, die überall irgendwann sind, werden bestimmt nicht vorbereitet oder durchdacht “bei uns lief bisher alles prima!”.

Wenn wir das Licht der Welt erblicken, sind viele Dinge nicht sicher, aber Fakt ist:

Der Winter kommt immer, früher oder später, jedes Jahr.
Weihnachten ist immer am 24.12., jedes Jahr.
Und auch Krisen und Konflikte sind sicher. Mindestens 1x im Jahr!

Alles klar?:-)



  1. Das sind alles alte Weisheiten, die man immer wieder neu entdeckt…

    So lernfähig scheint der Mensch doch nicht zu sein…

    Naja...ist das ein Generations- oder Evolutionsproblem? Oder ist das gesellschaftliche bedingt?

    Man könnte drüber nachdenken...aber die nächste Krise klopft grad an die Tür…

    Bis später...oder so…

  2. Jens am 28.11.2008 um 12:27 PM
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