Wirtschaftsmediation
Ob bei Schwierigkeiten mit Lieferanten oder Kunden, bei Problemen mit den Mitarbeitern oder bei “unlösbaren” Situationen im Projektgeschäft:
Zur Konfliktlösung bleibt oft nur noch das Gerichtsverfahren. Oder die Wirtschaftsmediation.
Hinter den meisten Konflikten stehen unternehmerische, wirtschaftliche oder persönliche Zielsetzungen, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens keine Berücksichtigung finden können und daher für das Urteil ohne Bedeutung bleiben.
Immer mehr Unternehmen nutzen daher die Wirtschaftsmediation zur Streitlösung, da hierbei alle Beteiligten eine passende Lösung unter Wahrung eigener Interessen selbst erarbeiten können.
Wirtschaftsmediation ist die konstruktive Beilegung eines Konfliktes durch die Streitparteien mit Hilfe eines neutralen Vermittlers (Mediator).
Mediation ist eine Konfliktlösungsmethode, bei der eine neutrale dritte Person, die Parteien bei der Beilegung eines Streits unterstützt, nicht berät!
Er/Sie ist allparteilich und darf nicht im Abhängigkeitsverhältnis zu einer der Parteien stehen. Mit geeigneten Methoden unterstützt er die Parteien bei der Definition ihrer Interessen und der Entwicklung zukunftsorientierter Problemlösungen.
Das Mediationsverfahren ist ein relativ flexibles und außergerichtliches Verfahren, bei dem die Parteien durch strukturierte Verhandlungen gemeinsam eine Einigung erarbeiten. Der wesentliche Unterschied zum Gerichtsverfahren besteht darin, daß die Parteien aktiv und eigenverantwortlich an einer interessengerechten Lösung ihres Konflikts wirken.
Als Abschluß einer Mediation kann eine rechtsverbindliche Vereinbarung zur Konfliktbeilegung stehen, die die beteiligten Konfliktparteien unterzeichnen und umsetzen.
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