Wirtschaftsmediaton: Mut zur Konfliktlösung
Bei der Konfliktklärung kommen Tatsachen an’s Licht, Realität wird erkannt. Aber wer will das schon?
Und wie sieht sie aus, die Realität?
Um dies herauszufinden, muss man den Weg der Konfliktlösung zunächst einschlagen, wozu anscheinend immer noch Mut gehört.
Der wird gehörig auf die Probe gestellt, denn klar ist, damit sich etwas klären kann, muss man es ansehen. Was danach mit großer Gewissheit kommen wird, nennt man Veränderung. Die wiederum ist nie beliebt, der Gedanke daran verursacht schon Magengrummeln.
Der Klärungsprozess ist gemein, fies und hinterhältig. Auf den ersten Blick.
Fakten kommen auf den Tisch, Klartext wird gefordert und Positionierungen a la “Alle sollen mich lieb haben und nett finden” werden in dieser Situation niemanden weiter bringen. Das Team/das Projekt bleibt auf der Strecke.
Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Konflikt zeigt, dass es Probleme gibt. Und die können, in den meisten Fällen, gelöst werden.
Handeln und Klartext brauchen Mut. Und wer kann als Vorbild besser dienen als Mahatma Gandhi?!
Die gandhischen Konfliktnormen lt. Galtung lauten u.a.:
Handle sofort!
Handle hier!
Handle für deine eigene Gruppe!
Handle in Übereinstimmung mit den Betroffenen!
Handle aus Überzeugung!
Liest sich doch einfach, oder?
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation
Nächster Eintrag: Als Kind getrennt lebender Eltern
Vorheriger Eintrag: Die Maus über Liebe