Wirtschaftsmediation: Projektmediation in Clustern

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren gehen, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

Wirtschaftsmediation wird geprägt durch drei Ansätze:

1. Freiwilligkeit der Teilnehmenden und deren Bedürfnisse und Ziele
2. Allparteilichkeit des Mediators
3. Ausschließlich die Beteiligten treffen eine Entscheidung über die Konsequenzen, Einigung, ggf. auch den Abbruch der Wirtschaftsmediation.

Wirtschaftsmediation kann daher als interdisziplinäre Methode der Streitbeilegung und als innovative Form des Konfliktmanagements verstanden werden, in der es nicht um “Recht oder Unrecht”, sondern um eine Win-Win Situation geht.

Auch im Vorfeld, im Sinne der Konfliktvermeidung, kann Mediation zum Einsatz kommen, z.B. bei Vertragsverhandlungen, Projektarbeiten oder während der Entstehung eines Clusters.

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