Zeit- ein wichtiger Faktor in der Mediation

Immer wieder erlebe ich folgende Situation in Mediationen:
Die Beteiligten wünschen sich zu schnell eine Lösung ihrer Konflikte.

Was auf den ersten Blick erstrebenswert aussieht, ist auf den zweiten ein unnötiger Stein, den die Konfliktbeteiligten sich auf den eigenen Weg legen:

Es braucht Zeit, um nicht nur die eigenen Konflikte anzusprechen, sondern auch die der anderen Beteiligten. Es braucht Zeit, um wirklich mit Empathie auf sein Gegenüber eingehen zu können. Zeit braucht man auch, weil viele kleine Narben in den Jahren entstanden sind. Ein Pflaster ist hier nicht mehr angebracht, sondern man sollte gewillt sein, der “Haut” den Selbstheilungsprozess zu gestatten.  Aber das braucht eben Zeit. Und die wollen sich viele Menschen einfach nicht geben, weil sie sich selbst unter Druck setzen. Ein wenig Gelassenheit ist hier sicher angebracht, damit wachsen kann, was wachsen soll.

Wobei: Alles ist relativ. Meine Erfahrung ist, dass oft wenige Tage ausreichen, lesen Sie mehr dazu unter Praxisberichte von Wirtschaftsmediationen


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