Kategorie: Wirtschaftsmediation

Donnerstag, 04. November 2010

Wirtschaftsmediation: Veränderungen

Erich Fromm schrieb:
“Menschen können zu verändernden Handlungen nur motiviert werden, wenn sie Hoffnung haben. Und sie können nur Hoffnung haben, wenn es eine Vision gibt; und sie können nur dann eine Vision haben, wenn man ihnen Alternativen zeigt.”

Der Umkehrschluss ist in der Tat gültig:
Keine Alternative, keine Vision, keine Hoffnung, keine Veränderung.

Dies die Therorie, die in der Praxis für viele Unternehmen schwierig umzusetzen ist.
Aber ich habe Hoffnung, dass es Alternativen gibt, um Veränderungen zu leben, damit Visionen entstehen können.

Wenn Sie dem zustimmen und Unterstützung benötigen, nehmen Sie hier mit mir Kontakt auf.


Mittwoch, 17. Juni 2009

Wirtschaftsmediation: Konflikte sind Konflikte

Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!

Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?

Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.

Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:

Je eher Sie den Konflikt lösen bzw. ansprechen, desto besser ist dies. Nicht nur das, es ist auch viel leichter. Wenn Meinungen aufeinander zu rasen, wie 2 Züge, dann wissen Sie, was passiert, wenn sie zusammen stoßen. Nur das rechtzeitige Anhalten gewährt hier die Möglichkeit der Deeskalation.

Den Konflikt stoppen. Wie?
Reden. Reden. Reden.
Offen, ehrlich, klar.

Konflikte sind das “Sichtbar werden” von Problemen. Von Meinungsunterschieden. Von unterschiedlichen Werten. Diese, sowie weitere Punkte, sind Teil einer Wirtschaftsmediation.

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Dienstag, 16. Juni 2009

Wirtschaftsmediaton: Mut zur Konfliktlösung

Bei der Konfliktklärung kommen Tatsachen an’s Licht, Realität wird erkannt. Aber wer will das schon?

Und wie sieht sie aus, die Realität?
Um dies herauszufinden, muss man den Weg der Konfliktlösung zunächst einschlagen, wozu anscheinend immer noch Mut gehört.
Der wird gehörig auf die Probe gestellt, denn klar ist, damit sich etwas klären kann, muss man es ansehen. Was danach mit großer Gewissheit kommen wird, nennt man Veränderung. Die wiederum ist nie beliebt, der Gedanke daran verursacht schon Magengrummeln.

Der Klärungsprozess ist gemein, fies und hinterhältig. Auf den ersten Blick.
Fakten kommen auf den Tisch, Klartext wird gefordert und Positionierungen a la “Alle sollen mich lieb haben und nett finden” werden in dieser Situation niemanden weiter bringen. Das Team/das Projekt bleibt auf der Strecke.
Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Konflikt zeigt, dass es Probleme gibt. Und die können, in den meisten Fällen, gelöst werden.

Handeln und Klartext brauchen Mut. Und wer kann als Vorbild besser dienen als Mahatma Gandhi?!

Die gandhischen Konfliktnormen lt. Galtung lauten u.a.:

Handle sofort!
Handle hier!
Handle für deine eigene Gruppe!
Handle in Übereinstimmung mit den Betroffenen!
Handle aus Überzeugung!

Liest sich doch einfach, oder?

Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation


Montag, 15. Juni 2009

Wirtschaftsmediation - Nachteile in Sicht?!

Die Frage “Ob denn bei einer Wirtschaftsmediation die Wahrheit ans Licht kommt?”, zeigt auf, welche großen Ängste in Unternehmen herrschen.

Da will die Führungskraft nicht, dass an ihrem Stil gemeckert wird, der Kollege hat Sorge, dass die Sache mit dem verpatzen Auftrag erneut zur Sprache kommt und der Mitarbeiter möchte nun wirklich nichts mehr davon hören, wer nun für welche Aufgaben zuständig ist, dies sei doch nun etliche Male besprochen worden.

Konfliktklärung hat einen “Nachteil”:
Tatsachen kommen an’s Licht, Realität wird erkannt.

Aber wer will das schon?

Der große Vorteil einer Wirtschaftsmediation ist daher:
Es wird aufgeräumt, ohne dass im Dreck gewühlt wird.

Wenn Sie Fragen oder Interesse an einer Wirtschaftsmediation haben, sprechen Sie mich gerne an.


Sonntag, 31. Mai 2009

Ein freier Mensch

Ein freier Mensch

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann!

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als dumpfe Ruhe Utopiens!

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltatenhergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen
und zu bekennen: Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch!

(Dr. med. Albert Schweitzer)

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Samstag, 14. Februar 2009

Wirtschaftsmediation: Mediation und das fehlende “T”

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit der Verwechslung “MediAtion/MediTation” konfrontiert werde.
Nicht ein einziger Tag, an dem ich nicht erkläre, dass es miteinander nichts, aber auch wirklich gar nichts, zu tun hat.

Das Tolle: ich komme mit Menschen ins Gespräch, die u.U. auch von MediAtion noch nie etwas gehört haben.

Fazit:
Nicht ärgern, entspannt bleiben.. und im Notfall dann auch zur MediTation greifen. :-)

Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation.


Samstag, 17. Januar 2009

Krisen und Konflikte per Wirtschaftsmediation lösen

Warum Wirtschaftsmediation? Braucht man wirklich eine dritte Person, die unterstützt?

Weil ein Wagen, der liegen geblieben ist, nun mal sehr viel besser von außen als von
innen angeschoben werden kann.

:-)

Wirtschaftsmediatorin, Kirstin Nickelsen


Mittwoch, 05. November 2008

Wirtschaftsmediation: Projektmediation in Clustern

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren gehen, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

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Mittwoch, 29. Oktober 2008

13. Mediations-Kongress der CfM in Berlin

Die Centrale für Mediation veranstaltet den 13. Mediations-Kongress in Kooperation mit dem Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Im Fokus der Veranstaltung steht das Wechselspiel von Angebot und Nutzung der Mediation.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Dienstag, 07. Oktober 2008

Wirtschaftsmediation - Konfliktmanagement

Studien zufolge werden ca. 70 Prozent der Arbeitszeit dadurch unproduktiv gefressen, dass Mitarbeiter mit ungelösten Konflikten jeglicher Art belastet und beschäftigt sind. Egal aus welchem Anlass Konflikte entstehen – sie dürfen nicht unterschätzt werden. Vor allem, wenn sie gerichtlich ausgetragen werden. So können sie nicht nur den Betriebsfrieden und die Außendarstellung des Unternehmens gefährden, sondern auch zu Störungen der Geschäftsbeziehungen bis hin zum Existenzverlust des Unternehmens führen.


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