Kategorie: Konfliktsituationen-Tipps

Donnerstag, 12. Januar 2012

Blickwinkel

Oft sind es unsere eigenen Bewertungen, die uns in manchen Situationen das Leben schwer machen, das wusste schon Karl-Heinz Söhler, der “Lebenszeiten” schrieb.
Mir gefallen die Zeilen sehr gut, da sie mich immer wieder daran erinnern, Situationen zu hinterfragen, und die eigenen Ansichten anzuzweifeln.

Der Herbst erweist als Jahreszeit den Menschen gern Gelegenheit,
sich selbst stutzend zu erkennen und Charaktere leicht zu trennen.
Der eine zehrt unüberwundenvon den paar schönen Sommerstunden.
Der andre sieht entsetzt dahinter sich heftig zitternd schon im Winter.
Der dritte nennt sich Realist und nimmt den Herbst, so wie er ist. Die Jahreszeiten sind es nicht.
Was bleibt, ist nur- die eigne Sicht.


Dienstag, 10. Januar 2012

Fragen und Antworten zum Thema Konflikte

Störe ich die Harmonie, wenn ich Konflikte nicht löse?
Sind Krisen wirklich Chancen?
Und wie groß ist der Erfolg einer Wirtschaftsmediation?

Diese und andere Fragen beantworte ich hier, ich freue mich über weitere Fragen!


Mittwoch, 04. Januar 2012

Immer diese Befindlichkeiten!

Schlechte Stimmung im Team, es wird mal wieder ein Meeting einberufen. Allein das Wort reicht aus, um die Laune weitere Zentimeter in den Abgrund sinken zu lassen, denn meistens laufen diese Gruppenversammlung frei nach Valentins Motto: “Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.”

Und obwohl man weiß, wie es laufen wird, macht man es immer wieder so. Keine Veränderung, keiner nimmt das Ruder in die Hand, keiner lenkt das Schiff. (Keiner ist übrigens in Büros eine viel beschäftigte Person.)

weiter ...


Freitag, 10. Juni 2011

Was tun wir uns nur an?

“Der Anzug sieht gruselig aus.”
“Du meinst, DU findest ihn gruselig.”
“Sag ich doch!”
“Nein, du sagtest, er sieht gruselig aus.”
“Meine ich doch.”
“Aber das ist etwas anderes, es ist eine Bewertung.”
“Ja, und?”
“Das soll man nicht machen!”
“Ich kann doch wohl noch bewerten.”
“Ja, du kannst, aber du sollst das nicht, das ist nicht gut.”
“Für wen?”
“Für mich. Ich fühle mich dann angegriffen.”
“Wieso? Ich sage doch nur, dass der Anzug gruselig ist.”


Dienstag, 07. Juni 2011

Aussagen sind Aussagen.

Kurz vor 10.00 Uhr, in einem Hamburger Büro:
Frau Barschmatz hat ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten, für den sie eine Präsentation vorbereiten soll. Als sie die Tür schließt, frage ich, was mit ihr los ist. “Die Präsentation gefällt ihm nicht. Er findet meine Arbeit Mist.”
“Hat er das so gesagt?”
“Nein, weiß nicht mehr, ich arbeite nicht gut genug.”
“Was hat er denn genau gesagt?”
“Ach, ist doch egal, die ganze Präsentation ist für den Eimer, ich muss alles neu schreiben.”

Ich gehe zu Herrn Christian und frage, was er über die Präsentation gesagt hat, seine Antwort:“Folie 7 und 9 fand ich unübersichtlich, Folie 12 war eine falsche Schrift und die Grafik zum neuen Produkt war gar nicht vorhanden.”

weiter ...


Dienstag, 03. Mai 2011

Von der Theorie in die Praxis. Tipps gesucht!

Man liest den x.ten Ratgeber, besucht das dreiundvierzigste Seminar, aber schaftt es nicht, zu handeln.
Die kleinsten Schritte werden zur Herausforderung, man hat Angst, traut sich vielleicht auch nicht.

Wie schaffen Sie es, von der Theorie in die Praxis zu kommen?
Was sind Ihre Erfolgsrezepte, die sie handeln ließen?
Was unternahmen Sie, um ihr Verhalten zu ändern?
Was raten Sie Ihren Kunden? Wie ist Ihre persönliche Erfahrung?

Ich freue mich auf Ihre Tipps! ;)


Donnerstag, 14. April 2011

Hören Sie es klopfen?

Streitsituationen sind zunächst sehr klein und recht freundlich. Sie klopfen leise an die Tür, bitten um Einlass, doch aus Angst, es könnte unangenehm werden, öffnen wir ihnen nicht die Tür. Doch die kleine, immer noch recht freundliche, Streitsituation bleibt weiterhin vor der Tür stehen. Und wir überhören auch weiterhin die ersten Anzeichen. Nach einiger Zeit wird die Streitsituation größer, noch größer, klopft lauter und stärker. Eines Tages ist sie so mächtig, dass sie uns die Tür eintrampelt und wir in einer großen Konfliktsituation stehen.

Selbst verschuldet!

Denn hätten wir der kleinen Streitsituation die Tür geöffnet, sie wäre sehr freundlich und harmlos geblieben.
—-
Wenn Sie an Informationen zu diesen Themen interessiert sind, können Sie sich hier zum Empfang des kostenlosen Newsletters eintragen.


Mittwoch, 06. April 2011

So delegieren Sie mit Klartext

Im Klartext zu delegieren ist für viele Menschen eine schwierige Aufgabe. Dahinter steht oft der falsche Glaubenssatz, dass klare Formulierungen die Harmonie stören, frei nach dem Motto:
“Je direkter und klarer ich werde, desto größer die Gefahr, dass es Konflikte gibt.”

Sätze wie “Könnten Sie bitte die Präsentation ausarbeiten, selbstverständlich nur, wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, das wäre sehr freundlich von Ihnen. Vielen Dank!” lesen sich nicht nur übertrieben, sie sind es auch, besonders, wenn sie auch so ausgesprochen werden. ;-)

Klartext und Harmonie ist für viele Menschen ein Widerspruch.
Die meisten Menschen mögen klare Formulierungen,  denn auch dies zeugt nicht nur von Führungsqualitäten, sondern auch von einem starken Charakter. Oft haben Menschen jedoch Angst vor Ablehnung, nehmen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht ernst genug, geschweige, dass sie dafür einstehen. Ein Kreislauf, der durchbrochen werden kann. Es gibt viele Tipps zu diesem Thema, hier folgen die, die Sie ab sofort und schnell umsetzen können:

1. Ohne Weichspüler
“Eventuell, vielleicht, unter Umständen, wenn Sie Zeit haben…”, finden ab sofort keine Verwendung mehr.

2. Wer?
“Jemand müsste mal.., man könnte, einer sollte…” . Wer bitte soll sich angesprochen fühlen? Sprechen Sie den Betreffenden direkt an, gerne auch mit seinem Namen.

3. Konjunktive, weg damit!

“Hätte, könnte, sollte, müsste…”  werden umgewandelt in: “Bitte erledigen Sie..” oder “Ich erwarte von Ihnen, dass ...”.

4. Sie delegieren.
Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrem Chef, dem Kunden oder Mitarbeitern. Sie! delegieren. Und das kann man üben und lernen.

Und nicht vergessen:
Wer unklar spricht, stört die Harmonie!

Wenn Sie an Informationen zu diesem o.ä. Themen interessiert sind, können Sie sich hier zum Empfang des kostenlosen Newsletters eintragen.


Mittwoch, 30. März 2011

5 Regeln für die große Krise

Kleine Streitigkeiten gehören fast schon selbstverständlich zur Tagesordnung. Damit jedoch aus einer harmlosen Streitsituation ein wirklich großer Konflikt wird, gehen Sie bitte in folgenden Schritten vor:

1. Angst

Ignorieren, auf jeden Fall!
Setzen Sie sich bitte nicht mit ihr auseinander, laufen Sie weg oder stecken den Kopf in den Sand.
Beachten Sie sie nicht, sie will Ihnen nichts mitteilen, will Sie nur ärgern.

2. Sie sind im Recht. Immer.
Es besteht kein Grund, dass Sie sich auf Ihr Gegenüber einlassen, das Recht ist auf Ihrer Seite.
Verschwenden Sie keine unnötigen Gedanken daran, dass andere Menschen berechtigte Zweifel, Meinungen oder
gar Bedürfnisse haben. Von Emotionen wollen wir hier mal gar nicht schreiben.

weiter ...


Dienstag, 16. November 2010

Wünsche oder Erwartungen?

Kennen Sie solche Sätze, wie z.B.:

“Nie kommen Sie pünktlich zu den Terminen!”
“Ihre Präsentationen sind nie wirklich gut.”
“Sie kümmern sich nicht um die E-Mail Anfragen.”

Vorwürfe, die viele Menschen aus ihrem beruflichen Umfeld kennen, sei es, dass sie solche hören, oder selbst sagen, sind u.U. eine furchtbare Taktik, um sein Gegenüber in eine Position der Rechtfertigung zu drängen, was besonders in Konfliktsituationen nie besonders klug ist oder aber schlicht, die Unfähigkeit zu sagen, was “hinter” den Vorwürfen steht.

Martin Haberzettl sagt:
Vorwürfe sind schlecht formulierte Wünsche

Jein, denn im beruflichen Umfeld ergänze ich mit:

... und meistens sind Wünsche: Erwartungen!

Ich höre häufig folgende Sätze:
“Ich wünsche mir von meinem Kollegen, dass…”
“Ich wünsche mir von meinem Vorgesetzen, dass…”

Am Ende wundern sich die Beteiligten, dass es Menschen gibt, die sich nicht als “Wunscherfüllungsgehilfen” sehen und der Wunsch bleibt ein Wunsch, mehr nicht, wird nicht erfüllt, warum auch, es ist schließlich nur ein Wunsch.

Im Rahmen einer Wirtschaftsmediation fordere ich Klartext und der kann heißen:
Machen Sie klar, was Sie erwarten!

weiter ...


Seite 1 von 4 Seiten 1 2 3 >  Letzte »