Mittwoch, 04. Mai 2011
Meckern Sie doch mal wieder!
Aber bitte kreativ!
Wie wäre es z.B. mit “Sie sind ein Schnürsenkelbügler!” oder “Herr Müller ist ein Stempeltünnes!”?
Das kleine Schimpfwort - ABC bietet weitere Ansätze, viel Spaß!
Dienstag, 03. Mai 2011
Von der Theorie in die Praxis. Tipps gesucht!
Man liest den x.ten Ratgeber, besucht das dreiundvierzigste Seminar, aber schaftt es nicht, zu handeln.
Die kleinsten Schritte werden zur Herausforderung, man hat Angst, traut sich vielleicht auch nicht.
Wie schaffen Sie es, von der Theorie in die Praxis zu kommen?
Was sind Ihre Erfolgsrezepte, die sie handeln ließen?
Was unternahmen Sie, um ihr Verhalten zu ändern?
Was raten Sie Ihren Kunden? Wie ist Ihre persönliche Erfahrung?
Ich freue mich auf Ihre Tipps! ;)
Montag, 02. Mai 2011
Nutzen Sie neue Mitarbeiter aus. Schamlos!
Nach zwei Monaten fragt die Führungskraft den neuen Mitarbeiter, ob dieser sich schon gut eingelebt hätte. Übersetzt heißt das: Sie schwimmen hoffentlich schon mit dem Strom? Haben keine Klagen, meckern hier nicht herum und akzeptieren unsere Abläufe?
Schade, Chance verpasst.
Gute Führungskräfte in guten Unternehmen machen es besser und stellen z.B. folgende Fragen:
“Was gefällt Ihnen nicht so gut? Was sollte aus Ihrer Sicht verändert werden, was lief schief?”
Der neue Mitarbeiter hat nämlich einen Vorteil: Betriebsblindheit kennt er in dem neuen Unternehmen noch nicht, und dass dies unbezahlbar ist, weiß man. Eigentlich.
Wenn Sie die o.g. Fragen nicht nur stellen, sondern auch ehrlich an den Antworten interessiert sind und Taten folgen lassen, dann haben Sie es geschafft:
Ihre neuen Mitarbeiter ausgenutzt. Zum Wohle des Unternehmens.
Gratulation!;)
P.S.: Kunden sind perfekte Mitarbeiter, die Ihnen sicher nach der Zusammenarbeit ebenso gerne Auskunft geben.
Sonntag, 01. Mai 2011
Konfliktsituationen in Unternehmen
“In unserer Abteilung wird ständig gestritten!”
Herzlichen Glückwunsch!
Überall, in jedem Büro, jedem Unternehmen, jeder Art von Beziehung, wo sich etwas verändert, etwas bewegt, ein Ergebnis angestrebt wird, etwas Neues entstehen soll, gibt es Konflikte. Nicht diese sind das Problem, sondern der Umgang mit ihnen.
Dumm, dass uns dieser meistens nicht beigebracht wurde. Stattdessen werden wir auf Kompromisse gedrillt: “Gib doch mal nach, sei nicht so engstirnig, du bist doch klug!” sind Aussagen, die prägen, aus denen Glaubenssätze entstehen, wie z.B. “Ich darf nicht sagen, was ich denke, sonst gibt es Streit.” oder “Wenn ich Widerspruch leiste, dann werde ich nicht gemocht.”.
Donnerstag, 21. April 2011
“Die Maschinistin” verabschiedet sich
Vor fast genau 4 Jahren wurde die Idee “der Maschinistin” geboren. Mit einem angepasstem Internetauftritt und dem verschmierten Foto, versteckte ich das “gehasste” Thema der Wirtschaftsmediation hinter einer Metapher.
Damit ist jetzt Schluss:
Kein verschmiertes Bild mehr, keine “Unternehmensmotoren”, die nicht funktionieren, kein Sand mehr im Getriebe und auch keine Zahnräder mehr. Es sind Konflikte, es sind Krisen, es sind unangenehme Situationen. Ganz einfach, zumindest geschrieben.
Ab jetzt dürfen Sie gerne bei dem Thema “Konflikte und Streit” sich einfach nur meinen Namen merken:
http://www.kirstin-nickelsen.de
Alles andere bleibt wie gehabt:
Keine Räucherstäbchen, viel Klartext und mit Sicherheit immer noch keine Wölkchenmalerei auf dem Flipchart!
Viele Grüße!
Kirstin Nickelsen
Donnerstag, 14. April 2011
Hören Sie es klopfen?
Streitsituationen sind zunächst sehr klein und recht freundlich. Sie klopfen leise an die Tür, bitten um Einlass, doch aus Angst, es könnte unangenehm werden, öffnen wir ihnen nicht die Tür. Doch die kleine, immer noch recht freundliche, Streitsituation bleibt weiterhin vor der Tür stehen. Und wir überhören auch weiterhin die ersten Anzeichen. Nach einiger Zeit wird die Streitsituation größer, noch größer, klopft lauter und stärker. Eines Tages ist sie so mächtig, dass sie uns die Tür eintrampelt und wir in einer großen Konfliktsituation stehen.
Selbst verschuldet!
Denn hätten wir der kleinen Streitsituation die Tür geöffnet, sie wäre sehr freundlich und harmlos geblieben.
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Mittwoch, 06. April 2011
So delegieren Sie mit Klartext
Im Klartext zu delegieren ist für viele Menschen eine schwierige Aufgabe. Dahinter steht oft der falsche Glaubenssatz, dass klare Formulierungen die Harmonie stören, frei nach dem Motto:
“Je direkter und klarer ich werde, desto größer die Gefahr, dass es Konflikte gibt.”
Sätze wie “Könnten Sie bitte die Präsentation ausarbeiten, selbstverständlich nur, wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, das wäre sehr freundlich von Ihnen. Vielen Dank!” lesen sich nicht nur übertrieben, sie sind es auch, besonders, wenn sie auch so ausgesprochen werden. ;-)
Klartext und Harmonie ist für viele Menschen ein Widerspruch.
Die meisten Menschen mögen klare Formulierungen, denn auch dies zeugt nicht nur von Führungsqualitäten, sondern auch von einem starken Charakter. Oft haben Menschen jedoch Angst vor Ablehnung, nehmen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht ernst genug, geschweige, dass sie dafür einstehen. Ein Kreislauf, der durchbrochen werden kann. Es gibt viele Tipps zu diesem Thema, hier folgen die, die Sie ab sofort und schnell umsetzen können:
1. Ohne Weichspüler
“Eventuell, vielleicht, unter Umständen, wenn Sie Zeit haben…”, finden ab sofort keine Verwendung mehr.
2. Wer?
“Jemand müsste mal.., man könnte, einer sollte…” . Wer bitte soll sich angesprochen fühlen? Sprechen Sie den Betreffenden direkt an, gerne auch mit seinem Namen.
3. Konjunktive, weg damit!
“Hätte, könnte, sollte, müsste…” werden umgewandelt in: “Bitte erledigen Sie..” oder “Ich erwarte von Ihnen, dass ...”.
4. Sie delegieren.
Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrem Chef, dem Kunden oder Mitarbeitern. Sie! delegieren. Und das kann man üben und lernen.
Und nicht vergessen:
Wer unklar spricht, stört die Harmonie!
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Dienstag, 05. April 2011
Komplimente, Fragen und ein Rat
Der Newsletter von Kirstin Nickelsen
zum Thema Wirtschaftsmediation, Konflikte und Streit
http://www.kirstin-nickelsen.de
http://www.mediationsblog.de
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Inhalt:
1. Komplimente, Fragen und ein Rat.
2. Wünsche oder Erwartungen?
3. Impressum
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1. Komplimente, Fragen und ein Rat.
Kleine Streitigkeiten gehören fast schon selbstverständlich zur Tagesordnung.
Damit jedoch aus einer harmlosen Streitsituation ein wirklich großer Konflikt wird,
gehen Sie bitte in folgenden Schritten vor:
http://bit.ly/hHESX4
Montag, 04. April 2011
Darf ich Ihnen einen Rat geben?
Wenn Sie glauben, dass Ihre Meinung gefragt ist, kann das sein, muss es aber nicht. Viele Menschen erteilen ihre Ratschläge, ob die Betreffenden es hören wollen, interessiert dabei nicht.
Damit Ihr Rat gehört wird, vielleicht sogar umgesetzt werden kann, macht es Sinn, dass Sie sich vorher mit einer Frage vergewissern:
“Möchten Sie wissen, was ich in Ihrer Situation unternehmen würde?”
“Wollen Sie meinen Ratschlag dazu hören?”
“Ich habe eine Idee, wollen Sie sie hören?”
Bei “Ja” dürfen Sie starten. Bei “Nein” schweigen Sie und reagieren nicht beleidigt, manchmal kann oder will man einfach nur sein Herz ausschütten und keine noch so klugen Tipps hören (Geübte Kommunikationspartner formulieren das vorab!).
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Behalten Sie Ihre Komplimente für sich!
Führungskräften wird gerne erzählt, sie sollen (mehr) loben, das würde Mitarbeiter motivieren. Stimmt, klingt dann meistens so:
“Das haben Sie gut gemacht.”
“Gute Arbeit.”
“Super Rede.”
Komplimente sind nett, Anerkennung ist jedoch viel besser und gibt der Person das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
“Herr Müller, vielen Dank für Ihre tolle Präsentation. Mir hat sehr gut gefallen, wie Sie mit klaren Worten in sehr kurzer Zeit den schwierigen Sachverhalt dargestellt haben.”
Oder:
“Frau Meyer, das war eine tolle Rede. Besonders gut hat mir gefallen, wie ruhig und sachlich Sie mit kritischen Kommentaren umgegangen sind.”
Und nun?
Probieren Sie es aus, viel Spaß dabei!
(P.S.: Wenn Sie mögen, weiten Sie es auf Ihr Privatleben aus, Ihre Mitmenschen werden begeistert sein. ;))
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