Kategorie: Cluster Netzwerk

Samstag, 15. November 2008

Krebszentren arbeiten gemeinsam

Die Krebszentren in Olso und Toulouse rücken zusammen.
Wir sind davon überzeugt, dass wir durch den gemeinsamen Einsatz unserer Ressourcen und die Nutzung der Synergieeffekte der kleinen und mittelständischen Unternehmen und Forschungslabors beider Cluster in der Lage sein werden, der IMI leistungsstarke und tragfähige Vorschläge zu unterbreiten”, sagte Bjarte Reve.

Weitere Infos zu diesem Thema hier


Montag, 09. Juni 2008

Interview mit Clusterlotsen

Nachdem die Clusterlotsen in Sachen “Interviews” unterwegs waren,
wurde es Zeit, dass der Spieß mal umgedreht wurde.
“Gegessen” wurde Dr. Andreas Zeuch.

:-)


Mittwoch, 04. Juni 2008

Gesteuerter Zufall

Die “wirklich wichtigen” Dinge spielen sich bei den Veranstaltungen neben den Fachvorträgen ab: Bei den Gesprächen in den Kaffeepausen und am Mittagstisch werden häufig neue Kontakte geknüpft oder konkrete Projekte auf den Weg gebracht. Wir nennen das “gesteuerten Zufall”,
erzählte Dr. Sening im Interview dem Lotsen Zuckriegl.
Ich hätte es jetzt klassisch “netzwerken” genannt, aber “gesteuerter Zufall” klingt natürlich auch interessant!:-)


Montag, 02. Juni 2008

Die Begleitung der Nationalelf

ist auch mir eine Ehre, ich gebe es ja zu.
Wo sonst trifft man die Besten der Besten, alle an einem Ort, ringend um Punkte, Tore und Anerkennung?

Schön, dass ich dabei bin!


Freitag, 11. April 2008

Die Clusterlotsen begleiten

Lotsen begleiten ein Schiff.
Clusterlotsen begleiten Cluster.
Ganz einfach, oder?:-)

Gemeinsam mit Franz Zuckriegl und Andreas Zeuch werde ich die Clusterschiffe durch rauhe See begleiten,
sie gut in den Hafen bringen und dafür sorgen, dass der Fang sich lohnt.

“Selbstverständlich” gibt es auch das Clusterblog.


Dienstag, 11. März 2008

Spitzencluster Wettbewerb

Doppelter Erfolg beim bundesweiten Spitzencluster-Wettbewerb für die Metropolregion Rhein-Neckar

- Cluster “Forum Organic Electronics” und “Zellbasierte & Molekulare Medizin” in der entscheidenden Auswahlrunde
- Spitzencluster-Wettbewerb mit insgesamt 200 Millionen Euro Fördergeldern
- Finale Entscheidung im September 2008

Zwei Cluster aus der Metropolregion Rhein-Neckar erreichen die entscheidende Runde des mit insgesamt rund 200 Mio. € dotierten Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das BMBF gab heute bekannt, dass die beiden Clusteranträge der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) “Forum Organic Electronics” und “Zellbasierte & Molekulare Medizin” die Endrunde erreicht haben. Nun müssen bis zum 5. Juni 2008 die Vollanträge beim BMBF eingereicht werden. Die ausgewählten Cluster der Region befassen sich mit zentralen Zukunftstechnologien und werden jeweils von einer Vielzahl von regionalen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von Kooperationsprojekten getragen.

“Die Entscheidung der Jury zeigt, dass unsere Anstrengungen um eine verbesserte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Früchte tragen”, erklärt Prof. Dr. Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (ZMRN e.V.), “Die Teilnahme am Spitzencluster-Wettbewerb hat die Zusammenarbeit der beteiligten Firmen bereits jetzt intensiviert und damit das Innovationstempo erhöht.”


Samstag, 03. November 2007

Reden wir über Erfolge!

Auszüge der Rede von Klaus Wowereit am 1.11.2007 auf dem Industrieforum am 1. November 2007

Es ist an der Zeit, dass wir über Erfolge reden.
Was sind das für Unternehmen, die erfolgreich auf den Märkten der Welt unterwegs sind, teilweise sogar als Weltmarktführer?

Denken Sie an das BMW-Motorradwerk in Spandau, an die Motorenproduktion von Daimler in Marienfelde, an den Rasierklingen-Hersteller Gillette und an den mit 14.000 Beschäftigten immer noch größten Berliner Arbeitgeber im Bereich der Industrie, die Firma Siemens mit ihren weltweit gefragten Gasturbinen und vielen anderen erfolgreichen Produkten. Oder: Denken Sie an Pharma- und Chemieunternehmen wie Bayer-Schering und Berlin-Chemie (und demnächst auch Pfizer). Das waren die großen, die bekannten Namen.

Aber es gibt auch eine Menge “hidden champions” in Berlin, kleine Unternehmen, die in ihrem Segment Marktführer, oft auch Weltmarktführer sind: Firmen wie Burmester mit ihren unschlagbaren High End Anlagen, wie Gerb Schwingungsisolierungen, die weltweit Bauwerken die notwendige Stabilität gibt, wie FMB Feinwerk- und Messtechnik, die Berliner Seilfabrik, Berlin Heart, Biotronik Herzschrittmacher und die Pharma-Firmen Jerini und Dr. Mann Pharma.
Diese Firmen sind zwar nicht in aller Munde, aber auf allen Märkten der Welt. Darauf kommt es an.

Eine beeindruckende Entwicklung im Mittelstand hat der Schienenfahrzeug-Produzent Stadler aus Pankow genommen, der gerade erst einen Großauftrag über 45 Straßenbahnen für Graz erhalten hat. Jeder hier im Raum könnte diese Liste mit Berliner Erfolgsgeschichten noch weiter fortsetzen.

Die deutsche Hauptstadt ist ein wettbewerbsfähiger und dynamischer Produktionsstandort mit hohen Qualitäten.
Es war richtig, in den 90er Jahren um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen. Genauso wichtig war es aber auch, einen Humus für Neues auszubreiten.

Ein Beispiel sind die Gründerzentren. Gerade vor wenigen Tagen konnte ich beim zehnjährigen Bestehen des Ost-West-Gründerzentrums (OWZ) in Adlershof dabei sein, einem von 25 Technologie- und Gründerzentren und Innovationsparks, die in den 90er Jahren in Berlin entstanden sind. Über 100 technologieorientierte Unternehmen haben das OWZ bereits als Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft genutzt. Darunter sind viele kleine, aber es sind auch große, global agierende Unternehmen dabei, denen das OWZ dazu verhilft, in Berlin Fuß zu fassen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Zum lebenswichtigen Humus für innovative Unternehmen gehört die systematische Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof mit seinen chinesisch anmutenden Wachstumszahlen ist für viele sicherlich das Paradebeispiel. Der innovative Funke springt schon seit Jahren von der Forschung auf die Produktion über. Und langfristige Entscheidungen zahlen sich aus, wie die Ansiedlung der Naturwissenschaften der Humboldt-Universität, das Werben um die Ansiedlung außeruniversitärer Forschungsinstitute und von Unternehmen sowie der Ausbau als Medienstandort.

Aber, so sehr wir alle vom Modell Adlershof überzeugt sind, es gibt in der Stadt noch viele andere gute Beispiele für ein enges Miteinander von Wirtschaft und Wissenschaft, z.B. den biomedizinischen Campus Buch, die enge Kooperation von Forschung und technologieorientierten Unternehmen auf dem Campus der FU und in ihrer Nähe, die auf Technologietransfer ausgerichteten Aktivitäten der TU Berlin, der Innovationspark Wuhlheide, oder auch neue Initiativen wie das Projekt “Innovation Habitat” an der Universität der Künste. WISTA leistet dabei aktive “Geburtshilfe” und trägt dazu bei, die Idee des Technologieparks von der Peripherie ins Zentrum der Stadt zu transportieren.

Gesamter Text


Spitzenforschung als Vorsprung für Wirtschaft und Praxis

Im internationalen Wettbewerb können Wirtschaft und Wissenschaft nur gemeinsam bestehen:
vom 22. bis 23. November 2007 findet unter dem Thema “Wissens- und Technologietransfer als Innovationsmotor” eine europäische Konferenz in Erlangen statt. Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft werden über die Möglichkeiten und Chancen einer intensiveren Zusammenarbeit von
Unternehmen und Hochschulen diskutieren.

Die Konferenz soll zeigen, wie diese Unterstützung in der Praxis aussehen und wie Kooperationen, deren Basis Spitzenforschung ist, die
Wirtschaft unterstützen können. Und das nicht nur bei den “Großen”, sondern gerade auch bei den kleinen und mittleren Unternehmen.

Ein hochaktuelles Thema, wie Sybille Barth, Leiterin der Kontaktstelle Wissens- und Technologietransfer an der Universität Erlangen-Nürnberg
findet: “Gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit geringen eigenen Forschungskapazitäten können von den umfangreichen und breit
gefächerten F&E - Dienstleistungen der Hochschulen profitieren”.

Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft der Transferstellen Bayerischer
Universitäten (TBU).

Die TBU versteht sich als Vermittler zwischen den zehn bayerischen Universitäten und der privaten Wirtschaft und Institutionen. Die
Transferstellen sind Ansprechpartner sowohl für Unternehmen, die Unterstützung bei konkreten Aufgaben benötigen, als auch für Forscher
und Wissenschaftler, die Kontakte zu Industrie und Wirtschaft benötigen und wünschen.

Die rund 250 Konferenzteilnehmer in Erlangen werden Vorschläge diskutieren und erarbeiten, wie diese Zusammenarbeit, auch im
internationalen Kontext, noch verstärkt werden kann. Neben den bewährten Formen wie Gutachten, Untersuchungen, Beratungen oder komplexe
Forschungsvorhaben, werden auch neuartige Dienstleistungskonzepte der Universitäten und Best Practice Beispiele aus Europa vorgestellt.

Eingeladen sind Teilnehmer aus Wissenschaft, Großindustrie und auch vor allem KMU`s.
Die Anmeldung ist unter http://www.wtt.uni-erlangen.de (Icon:
Konferenzanmeldung) möglich, dort findet sich auch das genaue Programm
und weitere Informationen zur Konferenz.

Anmeldeschluss ist der 12. November 2007.

Unterstützt wird die Konferenz durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie bisher die Firmen: Siemens
AG, AUDI AG, Netzwerk Nordbayern GmbH, Logo-Designs GmbH, julitec GmbH, Bayerische Laserzentrum GmbH und die Peter Brehm Mechanik und Chirurgie GmbH.

Quelle


Wirtschaft und Wissenschaft bilden Verbund

Neuer Verein an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen gegründet
Am 18.10.2007 ist an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen das CPSE (Center for Plastics Science and Engineering) als Verein gegründet worden. Der Verein ist als Wirtschaftsverband eine Vereinigung von Technologieinstituten und Hochschulen, der die allgemeinen, aus der Tätigkeit erwachsenden ideellen und wirtschaftlichen Interessen im Bereich der angewandten Kunststofftechnik zur Stärkung der heimischen Wirtschaft im Kunststoffland Nordrhein-Westfalen wahrnimmt.

Als Gründungsmitglieder haben sich hier Institutionen der Kunststoffindustrie gefunden und vereinbart, in Zukunft verstärkt zusammenzuarbeiten und dadurch den heimischen Unternehmen eine gemeinsame Anlaufstelle für alle kunststoffrelevanten Thematiken zu bieten.

Dies wird sich insbesondere bei sehr komplexen Projekten mit übergreifenden Aufgabenstellungen für Polymerwerkstoffe, der Füge- und Oberflächentechnik oder der Werkzeug- bzw. Prozesstechnologie bemerkbar machen. Innerhalb dieses Verbunds stehen nun zahlreiche Prüf- und Fertigungsanlagen mit einem Team von Wissenschaftlern der verschiedensten Hochschulen und Instituten zur Verfügung.

Die beteiligten Partner sind die Fachhochschule Südwestfalen, das Technologiezentrum Dortmund in enger Kooperation mit der Universität Dortmund, die Iserlohner Kunststoff-Technologie, das Kunststoff-Institut Lüdenscheid, ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen, das Institut für Kunststoff-Maschinen und der Verein zur Förderung der Kunststofftechnologie in enger Kooperation mit der Universität Paderborn.

Die Gründung dieses Vereins stellt den Anfang einer neuartigen, überregionalen Vernetzung für die Branchen der Kunststofftechnik dar. Schon im November dieses Jahres, wird der Verein seine Arbeit aufnehmen und gemeinsame Projekte koordinieren.

Das CPSE ist postalisch an der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str.182
in 58095 Hagen zu erreichen. 


Freitag, 02. November 2007

Gründungskultur in Deutschland

Die High-Tech-Initiative der Bundesregierung erhebt die Förderung eines Gründungsklimas im Wissenschaftssystem gar zu einem strategischen Ziel der bundesrepublikanischen Forschungspolitik. Die Förderlandschaft sieht entsprechend bunt und vielfältig aus: “Pakt für Forschung”, “High-Tech Gründerfond”, “Initiative Partner für Innovation” oder Förderprogramme wie “Go-Bio”. Selbst aus der Exzellenzinitiative erhofft man sich Impulse für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Alle diese Maßnahmen stellen Versuche des Bundes und der Länder dar, im deutschen Forschungsalltag mehr “unternehmerisches Denken” zu etablieren. Das Gründungsgeschehen soll in und um die Hochschulen angeregt werden. Nicht wenige der Technischen Hochschulen ziehen mit und haben sich das Attribut “unternehmerische” Universität zugelegt um anzudeuten, hier wird “entrepreneurial science” betrieben.

Doch es tut sich wenig: Das zählbare Ergebnis dieser “entrepreneurial science” fällt enttäuschend aus. Seit das Hochschullehrerprivileg 2002 gefallen ist und die Hochschulen Patente selbst anmelden und verwerten können, ist deren Zahl zwar gestiegen, sie bleibt aber verschwindend gering. Alle Hochschulen in Deutschland meldeten 2006 zusammen 645 Patente an, alleine die Siemens AG schaffte knapp 1500 im selben Zeitraum. Die außeruniversitäre Forschungslandschaft ist hier viel weiter. Die Max-Planck-Gesellschaft verfügt schon seit Jahren über eine professionell arbeitende Patentverwertungsgesellschaft.

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