Kategorie: Kommunikation im Beruf
Dienstag, 27. Januar 2009
Wortwaffen
Worte und Sätze können verletzen, zum Widerstand auffordern, in den Rückzug treiben.
In Konfliktsituationen ist es daher besonders wichtig mit Bewertungen und “Wortwaffen” sehr vorsichtig und bedacht umzugehen, sofern dies die eigene Position momentan zulässt.
Wortwaffen können u.a. sein:
“Nie machen Sie Ihre Arbeit richtig!”
“Immer kommen Sie zu spät!”
oder aber auch Bewertungen wie
“Sehen Sie das nicht immer so eng!”
“Sie sollten lockerer sein!”
“Nun zicken Sie mal nicht so rum.”
Und nun interssiert mich, bei welchen “Wortwaffen” Sie “in die Luft gehen”.
Verraten Sie es mir?
Dienstag, 30. September 2008
Lösungen zur Konfliktbewältigung
Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!
Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?
Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.
Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:
Konflikte im Arbeitsalltag
Die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl stellt ein Modell zur Verfügung, um Konflikte besser analysieren und während ihres Verlaufes besser (re-)agieren zu können. Das Modell hat neun Stufen, welche sich in drei Ebenen mit jeweils drei Abstufungen teilen.
In der ersten Ebene können beide Konfliktparteien noch gewinnen (Win-Win). In der zweiten Ebene verliert eine Partei, während die andere gewinnt (Win-Lose) und in der dritten Ebene verlieren beide Parteien (Lose-Lose).
Mit diesem “Fahrplan” kann man in den meisten Situationen sehr gut erkennen, an welcher Station der Konflikt sich gerade befindet.
Mittwoch, 24. September 2008
Bei Klartext beachten Sie bitte die Packungsbeilage
.. und fragen Sie Ihren Therapeuten, was es über Sie aussagt, wenn Sie sich zurück ziehen.
Wer Klartext redet, der kennt das Risiko, dass er nicht gemocht oder ignoriert wird, Aufträge erst gar nicht erteilt werden, “Freunde” sich zurück ziehen.
Nebenwirkungen, die nicht immer Spaß machen. Zurück bleiben die Fragen:
Warum ist das so?
Müssen Klartexter/innen damit leben, dass sie diese Reaktionen bekommen?
Gehört es quasi dazu, wie das Salz in der Suppe?
Ist es vielleicht sogar der Maßstab dafür, dass der Klartext ausgesprochen gut war?
Bedeutet es die täglich wiederkehrende Gewissensfrage: “Klartext, ja oder nein?”
Wer Klartext hört oder liest, der weiß: Das ist nicht immer angenehm. Wahrheiten werden ausgesprochen, die viel zu lang, warum auch immer, unter den Teppich gekehrt wurden. Bequem, denn bis man über die Beule des Vorlegers stolpert, dauert es schließlich Jahre, wenn überhaupt.
Klartexter/innen sorgen für Aufräumarbeiten, sie gehen, ohne auf eigene Risiken zu achten, ins und an das “Eingemachte”.
Ein Glück für jeden, der diese Medizin erhält?!
Ja, denn wer die Packungsbeilage beachtet, wird dort lesen:
Klartext zu erhalten bedeutet, dass man sich hinsetzen und nachdenken kann. Und im aller-schlimmsten Fall werden einem die Augen und Ohren geöffnet. Das erzeugt manchmal Schwindelgefühle, Kopf- oder Magenschmerzen, letzendlich führt es jedoch zur Genesung.
Wer bei Klartext die Schotten zu macht oder sich zurück zieht, der setzt klare Signale:
Nein, das will ich nicht hören.
Nein, das ist mir nicht “nett” genug.
Nein, diesen Spiegel will ich nicht.
Wer die Risiken von Klartext nicht erträgt, der hat ihn nicht verdient.
Oder ist alles ganz anders?
Mittwoch, 04. Juni 2008
Wirtschaftsmediation: Konflikte in Teams
.. entstehen u.a. auch, weil Menschen nicht immer dieselbe Sprache sprechen.
Herr Meyer sagt “a” und Herr Müller versteht “b”.
Nun haben Forscher entdeckt, dass chinesische und europäische Insekten sich untereinander verständigen können.
Und jetzt mal klar gefragt:
“Es muss doch möglich sein, dass Menschen das auch schaffen?”
Lernen wir also die Fremdsprachen, die wir täglich in Büros und Meetingräumen hören.
Wenn Sie eine Dolmetscherin (bereich Wirtschaftsmediation) suchen, finden Sie mich hier!:-)
Montag, 10. März 2008
Interne und externe Unternehmenskommunikation
Seit gestern ist eine weitere Gruppe bei Xing online:
“Interne und externe Unternehmenskommunikation”.
Gemeinsam mit Nicole Axton und Jürgen Schwarz werde ich mir jetzt nicht nur noch mehr Stunden am Laptop “um die Ohren hauen”,
sondern hoffentlich auch tolle Diskussionen führen und interessante Menschen kennen lernen.
Wer mag, ist herzlich eingeladen:
https://www.xing.com/net/businesskommunikation
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