Kategorie: Mediation
Dienstag, 16. November 2010
Streiten
Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.
(Gerhard Bronner)
Donnerstag, 04. November 2010
Wirtschaftsmediation: Krisen sind (keine) Chancen
Es gibt Zitate, die so richtig wie falsch sind:
“Krisen sind Chancen”
Menschen, die in Krisen- und Konfliktsituationen sind, deren (berufliche) Welt sich gerade dreht, die nicht wissen, wo vorne und hinten ist, reagieren oft allergisch auf diese Zitate. Wer will schon “Konflikte sind auch Chancen” wirklich hören, wenn alles “drunter und drüber” geht?
Konflikte sind, zunächst, viel, aber selten “lapidar”, schon gar nicht lustig und “Chancen” sieht man auch nicht, wenn Mitarbeiter machen, was sie wollen (aber nicht sollen) oder der Chef meint, er sei alleiniger Herrscher der Mannschaft.
Und die andere Seite derselben Zitat-Medaille?
Die Chancen, die entstehen, sieht man meistens erst, wenn die Klärung fortgeschritten ist oder die Situation komplett geklärt, Emotionen wieder in ruhigeren Gewässern fahren und die Sachlichkeit die Oberhand gewinnt.
Also, immerhin in der Retro-Perspektive heißt es dann doch:
“Krisen sind Chancen!”
Wenn Sie Interesse haben, Ihre Krisen zu nutzen und die Vorteile einer Wirtschaftsmediation in Anspruch nehmen möchten, nehmen Sie hier mit mir Kontakt auf.
Wirtschaftsmediation: Veränderungen
Erich Fromm schrieb:
“Menschen können zu verändernden Handlungen nur motiviert werden, wenn sie Hoffnung haben. Und sie können nur Hoffnung haben, wenn es eine Vision gibt; und sie können nur dann eine Vision haben, wenn man ihnen Alternativen zeigt.”
Der Umkehrschluss ist in der Tat gültig:
Keine Alternative, keine Vision, keine Hoffnung, keine Veränderung.
Dies die Therorie, die in der Praxis für viele Unternehmen schwierig umzusetzen ist.
Aber ich habe Hoffnung, dass es Alternativen gibt, um Veränderungen zu leben, damit Visionen entstehen können.
Wenn Sie dem zustimmen und Unterstützung benötigen, nehmen Sie hier mit mir Kontakt auf.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Wirtschaftsmediation: Konflikte sind Konflikte
Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!
Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?
Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.
Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:
Je eher Sie den Konflikt lösen bzw. ansprechen, desto besser ist dies. Nicht nur das, es ist auch viel leichter. Wenn Meinungen aufeinander zu rasen, wie 2 Züge, dann wissen Sie, was passiert, wenn sie zusammen stoßen. Nur das rechtzeitige Anhalten gewährt hier die Möglichkeit der Deeskalation.
Den Konflikt stoppen. Wie?
Reden. Reden. Reden.
Offen, ehrlich, klar.
Konflikte sind das “Sichtbar werden” von Problemen. Von Meinungsunterschieden. Von unterschiedlichen Werten. Diese, sowie weitere Punkte, sind Teil einer Wirtschaftsmediation.
Donnerstag, 04. Juni 2009
Eine wahre Geschichte aus dem Twitter Alltag
Telefonanruf vom heutigen Tag:
Anrufer: “Guten Tag Frau Nickelsen, ich bin erst über Xing auf Sie aufmerksam geworden und dann habe ich mir einen Twitter Account zugelegt, um zu lesen, was Sie dort schreiben.”
Ich: “Das freut mich, unter welchem Account Namen twittern Sie denn?”
Anrufer: “Das verrate ich Ihnen nicht, er diente lediglich dazu, bei Ihnen mitzulesen.”
Ich: “Oh!”
Anrufer: “Sie twittern nie über Projekte oder Kunden.”
Ich: “Ja, das ist richtig.”
Anrufer: “Und genau das gefällt mir. Damit haben Sie in meinen Augen bewiesen, dass Sie zwar das Internet nutzen, aber wissen, welche Klauseln und Spielregeln es innerhalb Ihrer Projekte gibt. Ich habe folgendes Problem, bei dem ich Ihre Unterstützung möchte…...”
Ich hatte heute die Diskussion bereits auf Twitter, ob man auf seinem Account unter seinem “richtigen” Namen twittern sollte, daher kann es vielleicht auch nicht oft genug geschrieben sein:
Nachdenken, was man schreibt. Schadet selten! :-)
Für mich gilt die Aussage des “Anrufers” nicht nur innerhalb meiner Projekte, sondern für alle Menschen, die auf Twitter (oder auf anderen Plattformen) “beruflich” unterwegs sind, ganz gleich, was das Ziel ist. Wenn ich teilweise lese, was über Kunden geschrieben wird, kann ich nur hoffen, dass es kein Mensch liest, schon gar nicht der Kunde selbst.
Übrigens: Ich habe die Erlaubnis das Gespräch hier “grob über den Daumen” aufzuschreiben.:)
Sonntag, 15. Februar 2009
MediAtion- abgelehnt
Es gibt einige MediAtionen, die ich ablehne. Und in Anlehnung an diesen Eintrag, steht das “A” für “Allparteilichkeit”.
Eine Mediation wird von mir nur im beruflichem Umfeld angenommen, niemals im privaten Bereich.
Warum?
Weil ich mir keine Allparteilichkeit in einem Mediationsverfahren zutraue, in dem es z.B. Missbrauch/Gewalt geht. Weil ein Nachbarschaftskonflikt, in dem es um die “über den Zaun rankende Blume” schlicht meine Nerven rauben würde. :-)
Dafür kenne ich kompetente Kollegen/innen, die diese Fälle gerne übernehmen.
Und genau deshalb heißt es von mir in solchen Momenten: “Mediation abgelehnt.”
Samstag, 17. Januar 2009
Krisen und Konflikte per Wirtschaftsmediation lösen
Warum Wirtschaftsmediation? Braucht man wirklich eine dritte Person, die unterstützt?
Weil ein Wagen, der liegen geblieben ist, nun mal sehr viel besser von außen als von
innen angeschoben werden kann.
:-)
Wirtschaftsmediatorin, Kirstin Nickelsen
Mittwoch, 01. Oktober 2008
Wirtschaftsmediation - Einsatzmöglichkeiten
Innerhalb von Unternehmen, zum Beispiel:
Mitarbeiter - Mitarbeiter (GF/GF etc.)
Vorgesetzter - Mitarbeiter
Geschäftsführung - Betriebsrat
Abteilung - Mitarbeiter
Abteilung - Abteilung
In Change Management Prozessen und Projekten kann Wirtschaftsmediation erfolgreich eingesetzt werden.
Zwischen zwei oder mehreren Unternehmen:
Zahlungsstreitigkeiten
Muttergesellschaft - Tochtergesellschaft
Vorgänger - Nachfolger (Betriebsübergabe)
Mitbewerber - Mitbewerber
Partnerunternehmen in einer Kooperation
Übernahme
Zwischen Unternehmen und Endverbraucher:
Beschwerden
Haftungsfällen
Zahlungsstreitigkeiten
Weitere Einsatzmöglichkeiten können u.a. Bauvorhaben oder Umweltstreitigkeiten sein, oder auch zur “Prozess-Vermeidung” vor Gericht.
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation oder direkt zur Seite der Wirtschaftsmediatorin Kirstin Nickelsen.
Dienstag, 02. September 2008
Richterliche Mediation in NRW wird weiter gefördert
Bochum (ddp-nrw). Die richterliche Mediation soll nach den Worten von Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) in Nordrhein-Westfalen weiter gefördert werden. «Die Erfahrungen, die wir seit dem Jahr 2005 in mehr als 1500 solcher Mediationsverfahren gesammelt haben, sind erfreulich. In der ordentlichen Gerichtsbarkeit konnten über 70 Prozent, in der Verwaltungsgerichtsbarkeit sogar über 80 Prozent erfolgreich abgeschlossen werden», sagte die Ministerin am Montag anlässlich der offiziellen Amtseinführung des neuen Präsidenten des Landgerichts Bochum, Volker Brüggemann.
Brüggemann hatte im Rahmen eines Modellprojekts in Ostwestfalen-Lippe schon im Jahr 2004 als einer der ersten Richter in NRW eine Mediatorenausbildung absolviert. «Mittlerweile gibt es in unserem Land über 100 ausgebildete Richtermediatoren - mehr als in jedem anderen Bundesland», betonte die Ministerin. Richterliche Mediation werde in den Landgerichtsbezirken Paderborn, Detmold, Essen und Aachen sowie an allen Verwaltungsgerichten und am Oberverwaltungsgericht Münster angeboten. Konkret geplant sei die Einführung der Mediation in den Bezirken der Landgerichte Krefeld und Bielefeld sowie in der Sozialgerichtsbarkeit, hieß es.
Mediation ist ein freiwilliges, vom Rechtsstreit losgelöstes Verfahren. Ein ausgebildeter richterlicher Mediator unterstützt die Konfliktparteien in einer nicht-öffentlichen Verhandlung dabei, gemeinsam eine faire, einvernehmliche, selbstverantwortliche und für alle Personen tragbare Lösung zu entwickeln. Mit Hilfe einer besonderen Gesprächsführung werden die Interessen und Bedürfnisse beider Parteien betrachtet und bei der angestrebten Lösung zugrunde gelegt.
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Donnerstag, 12. Juni 2008
Wirtschaftsmediation für Handwerker. Geht das?
Ich war mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstand, stellte daher die Gegenfrage “Warum denn nicht?”
” Es geht aber nicht um Unsummen, sondern nur um 3.500 Euro”, wurde mir geantwortet.
“Wieso nur?”, fragte ich immer noch erstaunt.
Es stellte sich heraus, dass es wohl ein weiteres Vorurteil ggü. Wirtschaftsmediation gibt: Es müssen “große Summen” im Spiel sein.
Die jedoch, so meine Meinung, sind relativ.
Für viele Kleinstunternehmen sind offene Forderungen von 3.000 Euro viel, meistens “zu viel”.
Daher gilt auch hier, für mich bisher völlig selbstverständlich: Wirtschaftsmediation ist ein geeignetes Werkzeug, wenn Prozesse verhindert werden sollen und die Parteien zu einem Gespräch bereit sind.
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, so nehmen Sie gerne hier mit Kontakt auf.
Seite 2 von 5 Seiten < 1 2 3 4 > Letzte »