Kategorie: Mediation
Donnerstag, 02. Juni 2005
Mediation- Studie von PwC
Deutsche Unternehmen regeln Konflikte mit Geschäftspartnern zumeist noch immer auf althergebrachte Weise - durch Verhandlungen oder vor Gericht. Das Interesse an der außergerichtlichen Beilegung von Konflikten ist in Deutschland jedoch stark gestiegen und folgt damit entsprechenden Trends, die vor allem in den USA und Großbritannien beobachtet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Commercial Dispute Resolution - Konfliktbearbeitungsverfahren im Vergleich von PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die die Praktiken und Präferenzen von deutschen Firmen bei der Bearbeitung von Konflikten mit anderen Unternehmen untersucht und auf dieser Basis Veränderungsbedarf sowie zukünftige Entwicklungstrends aufzeigt. An der Umfrage beteiligten sich 158 deutsche Unternehmen unterschiedlicher Größe aus verschiedenen Wirtschaftszweigen.
Die Befragten beurteilen alternative Verfahren der Konfliktbearbeitung zwar deutlich positiver als Gerichtsverfahren, und es wird in aller Regel zunächst auch der Versuch unternommen, einen Konflikt auf dem Verhandlungsweg beizulegen. Scheitern diese Verhandlungen, erfolgt jedoch zumeist direkt der Gang zum Gericht.
Mittwoch, 25. Mai 2005
Mediation bei Scheidung
Mediation wird vom Bundesministerium für Soziale Sicherheit bei niedrigem Einkommen und dem Vorhandensein von Kindern stark gefördert. Im Idealfall ist die eineinhalbstündige Sitzung kostenlos, der ungestützte Normaltarif beträgt zirka 90 Euro pro Kopf. Durchschnittlich reichen drei bis acht Sitzungen zur Bewältigung der Konfliktsituationen aus. Besonders bei Vorhandensein von Kindern und der damit verbundenen Aushandlung von Unterhalt und Besuchsrechten hat sich Mediation in der Praxis bewährt.
Freitag, 15. April 2005
Mediation spart Zeit und Geld!
Bei den Vorteilen der Mediation wird immer wieder auf Geld- und Zeitersparnis hingewiesen.
Nicht nur im Vergleich zu den u.U. entstehenden Prozesskosten ist Mediation preisgünstiger- sondern bereits vorher.
Nämlich dann, wenn Sie z.B. als Führungskraft Konflikte mit oder im Team haben, hohe Fluktiationskosten im Unternehmen oder in einzelnen Abteilungen.
Die systemischen Fluktuationskosten toppen, das Ganze dann noch, denn diese Zahlen sind in vielen Unternehmen immens hoch.
Mediation spart also definitiv Zeit- und Geld.
Wenn Sie an weiteren Informationen zur Senkung der Fluktuationskosten interessiert sind, so nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf- wahlweise hier im Kommentarbereich oder per Kontaktformular.
BDU begrüßt neues Rechtsdienstleistungsgesetz
BDU-Vizepräsident Dr. Lutz Mackebrandt lobt ausdrücklich, dass die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Unternehmensberatern und Rechtsanwälten in gemeinsamen Sozietäten verbessert werde. “Damit schafft das Bundesjustizministerium endlich vernünftige Rahmenbedingungen für eine professionelle und optimale Betreuung von ratsuchenden Mandanten.” Der BDU habe bereits Ende der neunziger Jahre in Umfragen festgestellt, dass Unternehmen einen hohen Bedarf nach Beratung aus einer Hand hätten.
Donnerstag, 07. Oktober 2004
Was ist ein Mediator?
Mediatoren sind neutrale Vermittler, die streitenden Parteien helfen, zu einer Lösung zu kommen. Sie betreuen sowohl Auseinandersetzungen zwischen Unternehmen als auch im privaten Bereich.
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Dienstag, 05. Oktober 2004
Mediation im Beruf
“... ICH HABE BISHER jedem das Arbeiten beigebracht, und ich werde schnellstens Ihre Kotzgrenze finden”.
Das Zitat stammt aus dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Thüringen (LAG) vom 15.02.2000. Sechs Wochen nachdem der Fleischergeselle mit diesen Worten von seinem Vorgesetzten an seinem neuen Arbeitsplatz begrüßt worden war, unternahm er einen Selbstmordversuch. Dem Vorgesetzten wurde fristlos gekündigt. Das LAG hat die Wirksamkeit der Kündigung wegen Mobbings bestätigt: Der Warenbereichsleiter habe “... vom ersten Tag an systematisch mit der Absicht gehandelt, ihn (den Fleischergesellen) fertig zu machen ...”. Er habe den Gesellen in intensiver Abfolge einer menschenschinderischen und persönlichkeitszersetzenden Behandlung ausgesetzt.
Ein Ausnahmefall?
Ethisches Selbstverständnis der Mediatoren
Jede Berufssparte hat wohl ihre Regeln, aufgeschrieben oder nicht. Wenn Sie Interesse an einer Mediation haben, so interessiert es Sie vielleicht, welche Grundsätze für einen Mediator wünschenswert sind.
Ethisches Selbstverständnis (Standards des Bundesverbandes Mediation e.V.)
Die nachfolgenden ethischen Grundsätze sind für uns Mediatoren kennzeichnend und wünschenswert für die Praxis der Mediation
Mittwoch, 29. September 2004
Zeitung Mediation
Verlag Österreich präsentiert Bundesministerin Miklautsch “perspektive mediation
Wien, 2004-09-28 (OTS) - Im Namen des Verlages Österreich überreichte
heute Verlagsleiter Peter Wittmann der Bundesministerin für Justiz,
Karin Miklautsch,
die druckfrische erste Ausgabe der neuen Zeitschrift perspektive
mediation - Beiträge zur Konfliktkultur. Schwerpunkt des ersten
Heftes der viermal jährlich erscheinenden Zeitschrift “perspektive
mediation” im Verlag Österreich ist Konfliktmanagement, das am Beginn
jeder Arbeit mit Konflikten steht. ***
Erklärtes Ziel der Herausgeber Werner Steinacher und Brigitte
Roschger-Stadlmayer war es, etwas zu gestalten, was es in dieser Form
im deutschen Sprachraum noch nicht gibt: eine interdisziplinäre
Zeitschrift für Mediation und Konfliktkultur mit Theorie-
Praxisverknüpfung und Methodenvielfalt. Eine Plattform der Meinungen,
der Kontroversen und vor allem des Dialogs zu schaffen.
“pespektive mediation” bietet aktuelle Informationen über alle
Bereiche der Mediation, und zwar aus wirtschaftlicher, juristischer,
psychotherapeutischer, pädagogischer und anderer Sicht, also mit
einem ganzheitlichen Ansatz.
Justizministerin Miklautsch, selbst eine Fürsprecherin der Mediation,
begrüßt diese Initiative des Verlages Österreich, die erste
einschlägige Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum zum Thema
Mediation auf den Markt gebracht zu haben. (Schluß) bxf
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Justiz
Martin Standl
Pressesprecher
Museumstraße 7, 1070 Wien
Tel.: (++43-1) 52 1 52-2724
mailto:martin.standl.@bmj.gv.at
http://www.bmj.gv.at
Freitag, 17. September 2004
Berufsbild Mediator
Einen sehr interessanten Artikel zum Berufsbild des Mediators lesen Sie hier
http://www.unimagazin.de/199906/09.pdf
Was ist Mediation?
Bei der Mediation handelt sich hier um eine Methode, die im Bereich der gewaltfreien Konfliktbearbeitung anzusiedeln ist. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Konfliktpartner fähig sind, die für sie akzeptable Lösung gemeinsam zu finden. Das setzt natürlich voraus, dass die Beteiligten wieder in ein Gespräch kommen, das konstruktiv ist, so dass alle Meinungen und Sichtweisen gehört werden.
Dazu brauchen die meisten Menschen in Konfliktsituationen Unterstützung in der Person eines Mediators, einer Mediatorin. Sie übernehmen diese Aufgabe - ohne dabei Vorschläge zu machen, Verurteilungen auszusprechen oder Partei zu ergreifen.Bei Mediation geht es um Einsicht - nicht um Rechthaberei.
Es gibt keine Verlierer. Beide Parteien können im konstruktiven Gespräch nur gewinnen.Mediation ist vornehmlich eine verbale Methode. Das bedeutet, dass das Sich-Mitteilen (Fakten und Gefühle) und das gegenseitige Zuhören eine wichtige Rolle spielen. Dass dies in richtiger Weise geschieht und dass tatsächlich die richtigen Konfliktpunkte herausgearbeitet werden, das ist die Arbeit der MediatorInnen. Mediation beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und niemand darf dazu gezwungen werden. Mediation ist aber auch eine andere Denkweise - eine uns oft ungewohnte Form des Reagierens. Es geht darum, verschiedene Aspekte zu betrachten, offen, ehrlich und kreativ zu sein. (nach Traude Rebmann)
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