Kategorie: Wirtschaftsmediation
Mittwoch, 12. März 2008
Coaching von Top Managern
Wie sehr Manager inzwischen Hilfe bei der Lösung ihrer Alltagsaufgaben wahrnehmen, zeigt die Befragung von Personalmanagern und Topmanagern: In 66 Prozent der befragten Unternehmen sind schwierige Führungs- und Managementsituationen der Anlass dafür, dass Führungskräfte ein Coaching in Anspruch nehmen. Jedoch ist Coaching kein exklusives Tool für das Topmanagement – die Mehrzahl der befragten Unternehmen bietet Coaching auch Führungskräften der oberen und mittleren Managementebene an.
Dies sind die Ergebnisse der Studie „Coaching von Top-Managern“, die die Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard-Businessmanager durchgeführt hat. Im Rahmen der Studie wurden Topmanager und Personalverantwortliche aus deutschen Konzernen und dem Mittelstand befragt. 201 Fragebögen wurden ausgewertet und analysiert.
Integrierte Mediation
Gewinn mit Kooperation - orientiert an dieser Leitidee werden auf dem 3. Kongress “Integrierte Mediation” am Samstag , den 15. März 2008 der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering und der Präsident des OLG, Ralf Bartz, gemeinsam mit weiteren Experten über Kooperationserfahrungen aus Wirtschaft und Justiz berichten. Im Mittelpunkt der Debatte steht dabei die Alltagstauglichkeit von Mediation. Der Verein Integrierte Mediation e.V. und das AL-Institut Konfliktberatung & Mediation laden alle an Mediation Interessierten ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus Piesport, Ausoniusufer (linke Moselseite) in 54498 Piesport herzlich ein.
Sonntag, 03. Februar 2008
2 Schuhe sind ein Paar!
Die Situation:
Unternehmen A und B starten ein Projekt. Begleitet werden sie durch eine Unternehmensberatung, Rechtsanwälte und nach einiger Zeit der Konflikte nun auch noch durch mich, allerdings erst am 2. Verhandlungstag. 9 Unternehmensberater, 5 Rechtsanwälte zzgl. 2 Unternehmen, die durch insgesamt 14 Menschen vertreten wurden, machte in Summe: 28 Männer. Und ich.
Der Unternehmensberater eröffnete den 2. Tag der Verhandlung u.a. mit folgenden Worten:
”[...] Meine Herren, soweit das Fazit unseres gestrigen Tages. Lassen Sie uns heute ein konstruktives Ende finden, Ihre Emotionen haben Sie hoffentlich bei Ihren Frauen gelassen!”
Die 28 Herren lachten. Noch.
Die Stimmung wurde von Minute zu Minute spürbar angespannter, die Luft dünner, die ersten Spitzen wurden verteilt, die nächsten ließen nicht lange auf sich warten und es kam was kommen “musste”: Die Lager teilten sich zunehmend weiter auf.
Dienstag, 18. September 2007
Wirtschaftsmediation
Wer der Meinung ist, dass harte Verhandlungen nicht in eine Wirtschaftsmediation gehören, der irrt.
Da wird strategisch manövriert, verhandelt, die Sackgasse absichtlich gesucht, gefunden und eingeschlagen, geblufft
und gepokert. Da werden Sakkos und Krawatten abgelegt, Tische zur Seite geschoben, noch mal von vorne angefangen,
keine Pausen gemacht.
In einer Wirtschaftsmediation wird geredet, diskutiert, mal leise oder auch laut.Und immer gibt es am Ende ein Resultat, welches durchaus manchmal
überraschend sein.
Eines haben meine Aufträge jedoch alle gemeinsam:
Sie sind spannend!
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Mittwoch, 22. August 2007
Wirtschaftsmediation: Bei Verhandlungen den Gegner studieren
Einen interessanten Artikel zum Thema der Wirtschaftsmediation im Konflikt der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL schreibt die Wirtschaftswoche mit dem Titel “Den Gegner studieren”
Dabei ist der Fall längst Lehrstück. Mitarbeiter wie Interessenverbände treten neuerdings deutlich selbstbewusster gegenüber Arbeitgebern auf: Experten zufolge wird die Zahl der kleinen Fachgewerkschaften künftig weiter wachsen (siehe WirtschaftsWoche 33/2007). Und die besitzen enorme Schlagkraft. Egal, ob Stellwerker bei der Bahn oder Kardiotechniker an einer Klinik – allen ist gemeinsam, dass sie Schlüsselfunktionen einnehmen. Legen sie ihre Arbeit nieder, bricht das Chaos aus, und der wirtschaftliche Schaden ist groß.
Beispiel Deutsche Flugsicherung: Nach der Privatisierung erkämpften sich hier die Fluglotsen eine eigene Vertretung. Die drohte gleich mit Streik und löste damit einen Klimasturz zwischen den Tarifparteien aus: Wenn Lotsen streiken, kollabiert der gesamte Flugverkehr. Damit haben sie noch mehr Macht als Piloten – denn beim Streik einer Fluglinie können Passagiere immer noch zur Konkurrenz ausweichen.
Dienstag, 21. August 2007
Wirtschaftsmediation: Wenn zwei sich streiten
...arbeitet der Dritte- so der Titel eines Berichts am vergangenen Sonntag in der Welt
[...] Die Hauptaufgabe des Mediators besteht nicht darin, eine Lösung vorzugeben, sondern den Konfliktparteien dabei zu helfen, gemeinsam eine eigene Lösung zu entwickeln..[...]
Leicht geschrieben, was sich die meisten Menschen so gar nicht vorstellen können.
“Wie sollen wir das denn schaffen?” oder “Da träume ich aber von, dass meine Mitarbeiter dazu in der Lage sind!” sind Sätze, die zumindest mir nicht fremd sind.
Dienstag, 14. August 2007
Change Management- so überwinden Sie Hürden
Die größten Hürden auf dem Weg zu nachhaltigen Veränderungen liegt für die Projekt- und Change Manager vor allem - schwer zugänglich - „zwischen den Ohren“: 65% der Befragten gaben das Verändern von Denkweisen und Einstellungen als Haupthindernis für erfolgreiche Veränderungsprojekte an. Sogar die Ressourcenknappheit im Budget und Personal (41 %), die Unternehmenskultur (40%) sowie das mangelnde Commitment des Managements (35 %) sind von weitaus geringerer Bedeutung.
„Das Problem sind die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Veränderungen. Das Top Management befindet sich im Jahr 2015, das mittlere Management in 2008 und die Mitarbeiter in 2007“, analysiert eine befragte Change Managerin. Da sich Entscheider und Betroffene in verschiedenen Wahrnehmungswelten befinden, sind folgende bekannte Prinzipien weiterhin wichtig, um Widerstände auf dem Weg zu erfolgreicher Veränderung abzubauen: Erstens, Sponsoring, d.h. nachdrückliche Unterstützung durch das Top Management; zweitens, eine offene, ehrliche und rechtzeitige Kommunikation sowie drittens, die Einbindung der Mitarbeiter.
Lesen Sie hier die gesamte IBM Studie (PDF Dokument)
Samstag, 11. August 2007
Wirtschaftsmediation
„Wir sind sehr froh, dass sich zwei erfahrene Moderatoren und anerkannte Persönlichkeiten bereit erklärt haben, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen“, erklärte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn am Abend. Personalvorstand Margret Suckale sagte, die Beratungen sollten möglichst rasch beginnen, die beiden Vermittler stünden bereit. Ein Datum nannte sie allerdings nicht. „Das ist wirklich ein ganz, ganz entscheidender Schritt“, betonte sie. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee begrüßte die Ernennung der Vermittler als einen ersten Schritt in Richtung Vernunft, dem mit dem Beginn der Mediation zügig ein weiterer folgen müsse. „Es ist ein gutes Zeichen, dass eine Lösung gefunden wurde. Nun wird es darauf ankommen, eine Lösung zu finden und weitere Eskalationen zu vermeiden“, erklärte der SPD-Politiker.
Die GDL will während der Verhandlungen auf weitere Streiks verzichten. „Wir werden zunächst nicht zu weiteren Streiks aufrufen. Das wäre in dieser Situation kontraproduktiv“, sagte Gewerkschaftssprecher Maik Brandenburger. Er hoffe, dass die Vermittlungsgespräche bereits in der kommenden Woche beginnen könnten. „Wir haben ein großes Interesse an einer Lösung am Verhandlungstisch.“
Wirtschaftsmediation- kein Weichspüler bei Konflikten
«Es geht nicht um Harmonie. Mediation ist kein Weichspüler für Konflikte», betont Wilfried Kerntke. In manchen Situationen stießen aber herkömmliche Konfliktlösungen und auch bewährte Regelwerke an ihre Grenzen. Ziel der Verhandlung unter Leitung eines Vermittler ist es nämlich, eine tragfähige Lösung zu finden, mit der beiden Seiten gut leben können und bei der sich nicht einer der Konfliktpartner über den Tisch gezogen fühlt.
«Wirtschaftsmediation macht aber keinen Sinn, wenn man etwas bloß durchfechten möchte», gibt der Fachmann zu bedenken. Bulldozer-Mentalität sei hier fehl am Platze. Die Vermittlung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Streitenden ein Interesse, an einer guten Beziehung in der Zukunft haben, wenn sie eine einvernehmliche Lösung anstreben und wenn sich ein komplexer Streit in einer Sackgasse befindet.
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Mittwoch, 01. August 2007
Beispiele für Wirtschaftsmediation
Heft 112 des Magazin Managerseminare berichtet über Fälle aus der Wirtschaftsmediation, u.a.
- Fall 1 - Krach unter Wissenschaftlern: Beispiel einer Konfliktlage in einem Forschungsprojekt
- Konfliktbearbeitung mit Bildern: Wie Kopfarbeiter lernen können, per Visualisierung Emotionen auszudrücken
- Zerrüttung hoch zehn: Wie bei den Forschern Einzelgespräche den Durchbruch brachten
- Fall 2 - Ärger mit dem Chef: Wie typische Missverständnisse das Betriebsklima auf den Gefrierpunkt bringen können
- Matrix Qualitätssicherung: Über die praktische Anwendung eines innovativen Mediationstools
- Fall 3 - Zwist im Familienbetrieb: Warum die Unternehmernachfolge zu einem typischen Mediationsfall werden kann
- Mediation per Schreibdialog: Wie der Mediator Vater und Sohn wieder in Kontakt brachte
Extras:
* Vom Tarifkonflikt bis zum Gesellschafterkonflikt: Welche Konflikte sich mit Hilfe eines Mediators lösen lassen.
* Gute Argumente für Mediatoren: Acht Vorteile einer Wirtschaftsmediation.
* Service: Kurzrezensionen von drei Büchern über Mediation und Hinweise auf vier Fachartikel zum Thema.
Der Link zum http://www.Konfliktblog.de hat mich persönlich sehr gefreut:-)-
das Heft kann bestellt werden unter
http://www.managerseminare.de/ctr/frontend/manager_beitraege.html?urlID=156260
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
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