Kategorie: Termine
Freitag, 02. November 2007
Weltkonferenz für „Cluster“-Entwicklung 2009 in Leipzig
Erstmals soll in zwei Jahren die jährliche Konferenz der internationalen Vereinigung “The Competitiveness Institute” (TCI) in Deutschland stattfinden. Wie die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland nun mitteilte, ist es ihr gelungen, den jährlichen Fachkongress rund um die so genannte “Cluster”-Bildung von Unternehmen für das Jahr 2009 nach Leipzig zu holen. Bereits im kommenden Jahr möchte die von rund 50 Unternehmen, Kammern und Städten getragene Standortinitiative aus dem Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine “Deutsche Cluster-Konferenz” in Leipzig durchführen.
TCI vereinigt über 800 Experten aus der ganzen Welt, die sich mit regionaler Wirtschaftsentwicklung befassen. Jährlich wird auf einem anderen Kontinent eine Jahreskonferenz veranstaltet, zuletzt in der vergangenen Woche im amerikanischen Portland. Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland konnte sich mit ihrer Bewerbung unter dem Titel “Strukturwandel im internationalen Wettbewerb” gegenüber mehreren europäischen Kandidaten durchsetzen. Zu der Veranstaltung im Juni 2009 werden bis 700 internationale Experten erwartet. “Die Entscheidung unterstreicht den Bedeutungszuwachs, den die die regionalwirtschaftlichen Clustertheorie zunehmend auch in Deutschland erfährt”, kommentiert Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, das Ergebnis. Die Standortinitiative zählt zu den ersten und heute führenden Vereinigungen zur Förderung der Clusterentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Sie nimmt auch an der nun vom Bundesforschungsministerium (BMBF) aufgelegten Spitzencluster-Initiative teil. Das BMBF möchte über ein Wettbewerbsverfahren in den kommenden Jahren fünf Clusterinitiativen aus ganz Deutschland mit insgesamt 200 Millionen Euro fördern. Bereits im vergangen Jahr wurde die so genannte GA-Förderung in Ostdeutschland um den Bereich “Clustermanagement” erweitert.
Unter dem Begriff “Cluster” sind räumliche Konzentrationen von miteinander verbundenen Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen zu verstehen, die durch ihre Spezialisierung starke Beschäftigungseffekte erzielen und hohe Exportquoten erreichen. Mit der ersten “Deutschen Clusterkonferenz” im kommenden Jahr in Leipzig möchte die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland dazu beitragen, das Wissen um die Bedeutung und sowie die aktive Gestaltung von Clusterbildungsprozessen voranbringen, wie Geschäftsführer Wurpts gegenüber der FAZ erläuterte. In vielen europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien oder England würden Regionen bereits viel gezielter an der Herausbildung spezifischer Wettbewerbsvorteile arbeiten.
Die Weltkonferenz 2009 fällt mit den Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls zusammen. “Das ist eine gute Gelegenheit um der Welt zu zeigen, was in Ostdeutschland schon alles erreicht worden ist”, blickt Wurpts nach vorne. Seine bundesweit einmalige Wirtschaftsinitiative bringt allein aus Beiträgen von privaten Unternehmen rund eine Million Euro jährlich zusammen, um die Wirtschaftskraft des “mitteldeutschen” Wirtschaftsraums zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durch Innovations- und Marketingprojekte zu stärken. Als nächstes findet am 20. November eine Regionalkonferenz zum Thema “Standortfaktor Kreativität” in Erfurt statt.
Ihr Ansprechpartner ist Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Initiative Mitteldeutschland.
Gründernetz Route A 66
Das Gründernetz Route A 66 gehört zu den zehn Gewinnern des Wettbewerbs EXIST-Transfer, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Existenzgründungen aus Hochschulen fördert.
Route A 66 ist das Gründernetz der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (Koordinatorin), der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und der Fachhochschule Wiesbaden - University of Applied Sciences. Unterstützt wird das Gründernetz Route A 66 von zwölf weiteren Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Kommunen sowie drei Medienpartnern.
Das Gründernetz Route A 66 ist ein hochschulübergreifendes Konzept im Rhein-Main-Gebiet, das durch neue Lehrveranstaltungen und Organisationsformen den Selbstständigkeitsgedanken stärker als bisher in Schulen und Hochschulen verankern will.
Zur nachhaltigen Förderung von Unternehmensgründungen bieten sie im Rahmen von Route A 66 ein breites Beratungs- und Trainingsangebot an: Es reicht von allgemeiner Erstberatung, Gründertrainings und Lehrveranstaltungen bis hin zu kostenloser Inkubatornutzung. Es wird sowohl Basis- und Spezialwissen vermittelt als auch fachkompetente und individuelle Betreuung bei konkreten Gründungsprojekten.
Einladung:
Gemeinsam mit dem überregionalen Netzwerk TD-Plattform - Türkisch-Deutsche Studenten und Akademiker Plattform e.V. (http://www.td-plattform.com) lädt Route A 66 zum Türkisch-deutschen Unternehmertag - Wege zur Existenzgründung:
Am Freitag, dem 30.11.2007 von 12.00 bis 16.00 Uhr im Audimax der Fachhochschule Frankfurt am Main, Kleiststraße, Gebäude 4.
Gründer/innen türkischer Herkunft spielen zwar auch in der Rhein-Main-Region eine wachsende Rolle und sind in immer mehr Geschäftsfeldern erfolgreich;
doch ist das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die FH Frankfurt am Main mit ihrem hohen Anteil an Studierenden türkischer Herkunft möchte
dazu im Rahmen des EXIST-Projekts Route A 66 (http://www.routea66.de) einen Beitrag leisten und die Rolle türkisch-deutscher Start-Ups als Brückenbauer zwischen der Türkei und Deutschland und als Sprungbrett zu den west- und zentralasiatischen Märkten verdeutlichen.
Ziele der Veranstaltung ist die Förderung des Gründungsgedankens unter türkischstämmigen Studierenden sowie konkreter Kooperationsprojekte zwischen
deutschen und türkischen Start-Ups bzw. reifen Unternehmen. Zahlreiche praktische Fragen von gründungs- und kooperationsinteressierten Menschen
können in diesem Zusammenhang von Fachleuten kompetent beantwortet werden:
Welche Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es, in welche Netzwerke kann man sich einklinken, können sich auch deutsche Studierende
bei jungen türkischen Unternehmen bewerben? Und: wie gut ist unsere Gründungsberatung? Was tun wir an den Hochschulen, um Gründer/innen “mit
Migrationshintergrund” zu unterstützen?
Ab 12.00 Uhr stehen Ihnen Expert/inn/en an Infoständen namhafter türkischer und deutscher Unternehmen sowie von Beratungsträgern zur Beantwortung Ihrer Fragen und zum Knüpfen von Kontakten zur Verfügung. Gleichzeitig findet ein Pressegespräch statt.
Um 14.00 Uhr beginnt das Kernprogramm, das Sie im Anhang finden. Im Anschluss an die Einführungsvorträge können Sie sich auch als Zuhörer/in an
einer Podiumsdiskussion mit Expert/inn/en beider Nationalitäten beteiligen. Erfolgreiche Gründer/innen verdeutlichen, welchen Faktoren sie ihren
Geschäftserfolg verdanken.
Der Abend schließt mit einem Get Together und kleinen türkischen Speisen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten jedoch möglichst um vorherige Anmeldung per Email unter weissbach@ife-frankfurt.net.
Sonntag, 23. September 2007
Konfliktmoderation- Ausbildung in Hamburg - Januar 2008
Der nächste Kurs startet im August 2011, weitere Informationen lesen Sie bitte hier.
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Nachdem der Oktober Lehrgang 2007 mit 10 Teilnehmern belegt ist, gibt es im Januar 2008 den nächsten Kurs.
Sie sind (z.B.) als Vorgesetze/r, Team- und oder Projektleitung tätig?
Sie sind im Konfliktfall Ansprechpartner/in für Personen, Teams oder Organisationen?
Sie möchten
- praktische Anwendungen in der Kommunikation erlernen
- Praxis sofort im Arbeitsbereich umsetzen können
- einen überschaubaren Kosten- und Zeitrahmen investieren
- Coaching während und nach Ihrer Ausbildung
Lernen und erfahren Sie:
- Moderation von Gruppen und Teilnehmern in Konfliktsituationen
- Blockaden bei Veränderungsprozessen der Konfliktbeteiligten zu lösen
- Interessenkonflikte zwischen Teams, Bereichen und Einzelpersonen unterstützend zu “entwirren” und zu moderieren
Der Ausbilungslehrgang startet am 19.Januar 2008 und erstreckt sich über insgesamt 8 Samstage a 7 Stunden, der Veranstaltungsort ist Hamburg.
Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, so nehmen Sie bitte hier mit mir Kontakt auf.
Dieses Seminar kann auch Inhouse geführt werden.