Donnerstag, 14. Juli 2011

Wirtschaftsmediation- Konflikte in Unternehmen kosten Millionen

Sie lauern in jedem Unternehmen und kosten die Wirtschaft jährlich mehrere Millionen Euro: Konflikte zwischen Mitarbeitern, mit den Kunden oder Lieferanten schaden den Betrieben enorm. Die Produktivität sinkt, es kann zu Kündigungen und Geschäftsausfällen kommen, und schlimmstenfalls droht der Gang zu Gericht. Laut einer Studie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) können Konflikte in einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern bis zu 64.300 Euro jährlich kosten.

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Erfolge von Wirtschaftsmediationen

Die Erfolge der Wirtschaftsmediationen sind Geschichten für sich, in den meisten Fällen mit Happy End, ganz wie es sich gehört.
In Deutschland geht man allgemein von einer Erfolgsquote von 60-80% aus, wobei Erfolg zu definieren wäre, sicher ist jedoch:
Im Sinne der beteiligten Parteien.
So konnte z.B. die Firma Motorolla durch die Intensivierung der außergerichtlichen Streitbeilegung 75% ihres Budget für Gerichtsverfahren einsparen.*

Eigene Erfahrungen:
Eine von mir begleitete Wohnungsverwaltung konnte ihre Gerichts- und Verfahrenskosten im Vergleich zum Vorjahr um eine Summe von 192.000 Euro senken, von der Zeitersparnis ganz zu schweigen.

Ein Unternehmen in Berlin mit 45 Mitarbeitern hat eine Ersparnis durch wegfallende Fluktuationskosten von ingesamt ca.150.000 Euro pro Jahr, nach nur insgesamt 8 Tagen Begleitung durch mich.

Ein weiteres Unternehmen in München mit insgesamt 4 Geschäftsführern konnte nach 5 tägiger Wirtschaftsmediation ohne weitere Konflikte ihre Arbeit fortsetzen und optmierten so ihre Teamarbeit. 210 Arbeitsplätze standen kurz vorher noch “auf dem Spiel”, fast 2 Jahre der harten Auseinandersetzung fanden so ein Ende.

Immer wieder werde ich nach der Zeitspanne für eine Wirtschaftsmediation gefragt.
Die Faustregel ist: Je mehr Menschen beteiligt sind und je länger die Konflikte schon vorhanden sind, desto länger benötigt ein Mediator (oder eine Mediatorin :)), wobei man immer noch von einer sehr überschaubaren Anzahl von Tagen ausgehen kann, besonders, wenn Sie die “Gewinne” auf die andere Seite der Waage legen.

Wenn Sie selbst an einer Wirtschaftsmediation interssiert sind, so nehmen Sie gerne hier mit mir Kontakt auf.

*zitiert von Sauter, A. Bayrischer Staatsminister der Justiz, Kongreß für Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement, München, 30.Okt.1998


Konflikte im Arbeitsalltag

Die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl stellt ein Modell zur Verfügung, um Konflikte besser analysieren und während ihres Verlaufes besser (re-)agieren zu können. Das Modell hat neun Stufen, welche sich in drei Ebenen mit jeweils drei Abstufungen teilen.

In der ersten Ebene können beide Konfliktparteien noch gewinnen (Win-Win). In der zweiten Ebene verliert eine Partei, während die andere gewinnt (Win-Lose) und in der dritten Ebene verlieren beide Parteien (Lose-Lose).

Mit diesem “Fahrplan” kann man in den meisten Situationen sehr gut erkennen, an welcher Station der Konflikt sich gerade befindet.

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Wirtschaftsmediation: Gedeckelte Vergangenheit

“Die Gegenwart ist das Resultat der Vergangenheit… “

.. und wenn dies so ist, ist es umso erstaunlicher, dass viele “Teams” nicht bereit sind, die Vergangenheit anzusehen, Konflikte zu klären, um ein sicheres Fundament für die Zukunft zu bauen, zum Beispiel mit Hilfe der Wirtschaftsmediation.

Stattdessen ist man der Meinung:

1. Es bringt nichts
2. Vergangenheitsbewältigung sorgt nur für unnötige Unruhe
3. Wir wollen uns lieber um die Zukunft kümmern

Was passiert?

Die Vergangenheit kommt in den Topf, Deckel drauf. Doch der heiße Konfliktherd wird dafür sorgen, dass dem Team eines Tages der Deckel gewaltig um die Ohren fliegen wird. Liest sich vielleicht witzig, ist es aber nicht.

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Freitag, 10. Juni 2011

Was tun wir uns nur an?

“Der Anzug sieht gruselig aus.”
“Du meinst, DU findest ihn gruselig.”
“Sag ich doch!”
“Nein, du sagtest, er sieht gruselig aus.”
“Meine ich doch.”
“Aber das ist etwas anderes, es ist eine Bewertung.”
“Ja, und?”
“Das soll man nicht machen!”
“Ich kann doch wohl noch bewerten.”
“Ja, du kannst, aber du sollst das nicht, das ist nicht gut.”
“Für wen?”
“Für mich. Ich fühle mich dann angegriffen.”
“Wieso? Ich sage doch nur, dass der Anzug gruselig ist.”


Dienstag, 07. Juni 2011

Aussagen sind Aussagen.

Kurz vor 10.00 Uhr, in einem Hamburger Büro:
Frau Barschmatz hat ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten, für den sie eine Präsentation vorbereiten soll. Als sie die Tür schließt, frage ich, was mit ihr los ist. “Die Präsentation gefällt ihm nicht. Er findet meine Arbeit Mist.”
“Hat er das so gesagt?”
“Nein, weiß nicht mehr, ich arbeite nicht gut genug.”
“Was hat er denn genau gesagt?”
“Ach, ist doch egal, die ganze Präsentation ist für den Eimer, ich muss alles neu schreiben.”

Ich gehe zu Herrn Christian und frage, was er über die Präsentation gesagt hat, seine Antwort:“Folie 7 und 9 fand ich unübersichtlich, Folie 12 war eine falsche Schrift und die Grafik zum neuen Produkt war gar nicht vorhanden.”

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Freitag, 03. Juni 2011

Von einer Krise in die nächste

Und manchmal entscheidet der Blickwinkel:

“Es ist ein Graus, unser Team kommt von einer Krise in die nächste. Ich ertrage es nicht mehr, wann hört das auf?”
“Und was ist zwischen den Krisen?”
“Es ist wunderbar! Ruhe. Erfolg. Wachstum.”
“Sie gehen also von Erfolg zu Erfolg?”
“Ja.”
“Also nutzen Sie die Krise, um den nächsten stabilen und erfolgreichen Punkt zu erreichen?”
“Ja.”
“Und wenn es keine Krisen mehr gäbe?”
“Dann würden wir nicht wachsen, uns nicht verändern, nicht nach neuen Ideen und Produkten suchen. Und vermutlich wären wir uns so sicher, dass wir nachlassen würden, die Konkurrenz würde uns vielleicht überholen.”
“Also läuft es großartig?”
“Wenn Sie es so betrachten: Ja.”
“Und wenn Sie es so betrachten?”
“Dann machen wir wohl alles richtig.”
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Kirstin Nickelsen am 03.06.2011 in Mediation
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Dienstag, 31. Mai 2011

Mäuse fängt man mit Speck. Und Führungskräfte?

Immer wieder tauchen folgende Anfragen aus dem weiten Ozean der Unsinnigkeiten auf:

“Ich möchte gerne, dass Sie mit meinen (direkten) Mitarbeitern einen Workshop zum Thema Konflikt/Streit durchführen, aber ich selbst möchte nicht dabei sein.”

Nach dem Grund für diese Entscheidung gefragt, sind die Antworten:

- Vorhandenes Wissen reicht aus.
- Die Mitarbeiter haben das Problem, nicht die Führungskraft.
- Keine Zeit.


Liebe Führungskräfte, womit fange ich euch ein, wickel euch um den kleinen Finger, damit ihr versteht:
Sofern ihr Teil des Teams seid, sind alle Ausreden fehl am Platz. Ich mag sie nicht mehr hören, eure Vorwände, eure Ausreden, alle in der Hoffnung, mit mir auf eine weichgespülte Mediatorin zu treffen, die euren Weg mitgeht.
Wie könnt ihr von euren Mitarbeitern verlangen, dass sie sich der Situation stellen, dass sie Klartext reden, Konflikte klären und ein, so sagt ihr meistens, Stück die Hosen runter lassen, wenn ihr selbst eben diese voll habt?
Was seid ihr für Menschen, die von anderen etwas erwarten, was sie selbst nicht erfüllen wollen?
Was kann ich tun, damit ihr versteht, dass sich die Katze in den Schwanz beißt, denn: Euer Team ist nicht nur so gut, wie ihr es fordert und fördert, sondern eben diese Regel auch bei euch anwendet.

Also, hört endlich auf, mir meine Zeit mit diesen Ausreden zu rauben!

Alle anderen lassen bitte die Hosen an und krempeln die Ärmel hoch,
denn für klare Worte und Taten stehe ich gerne zur Verfügung und zur Seite.

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Ausbildung Konfliktmoderation in Hamburg 2011

Ausbildung Konfliktmoderation in Hamburg 2011


Sie möchten
- praktische Anwendungen in der Kommunikation erlernen
- die Praxis sofort im Arbeitsbereich umsetzen können
- einen überschaubaren Kosten- und Zeitrahmen investieren
- Coaching während Ihrer Ausbildung.

Lernen und erfahren Sie u.a.:

- Moderation von Gruppen und Teilnehmern in Konfliktsituationen,
- Bearbeitung von Praxisfällen,
- Blockaden bei Veränderungsprozessen der Konfliktbeteiligten zu lösen,
- Interessenkonflikte zwischen Teams, Bereichen und Einzelpersonen unterstützend zu “entwirren” und zu moderieren.

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Mittwoch, 04. Mai 2011

Meckern Sie doch mal wieder!

Aber bitte kreativ!
Wie wäre es z.B. mit “Sie sind ein Schnürsenkelbügler!” oder “Herr Müller ist ein Stempeltünnes!”?
Das kleine Schimpfwort - ABC bietet weitere Ansätze, viel Spaß!

Kirstin Nickelsen am 04.05.2011 in
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