Kategorie: Tipps zu Konflikt & Co.

Freitag, 02. November 2007

Neues Urheberrecht ab 01.01.2008

Ab 1.1.2008 trägt das Urheberrecht wieder ein bisschen mehr dem Einzug des digitalen Zeitalters Rechnung.

Die Neuerungen des “zweiten Korbs” in Kürze:

1. Privatkopien
Nicht kopiergeschützte Werke dürfen weiterhin − auch digital − privat kopiert werden.
Ausdrücklich verboten sind jetzt aber neben dem Kopierverbot für rechtswidrig hergestellte Vorlagen auch private Kopien offensichtlich unrechtmäßig online zum Download angebotener Vorlagen (illegale Tauschbörsen).
Einen Kopierschutz zu knacken bleibt nach wie vor verboten.

2. Pauschalvergütung für die Urheber für Privatkopien
Die an die Urheber verteilte pauschale Vergütung als Ausgleich für Privatkopien bleibt erhalten, allerdings wird die Höhe wegen der rasanten technischen Entwicklung nun nicht mehr per gesetzlicher Festlegung bestimmt sondern soll jeweils zwischen Verwertungsgesellschaften und den Verbänden der Geräte- und Speichermedienhersteller ausgehandelt werden.

3. Neues für Bibiliotheken
Bibliotheken dürfen jetzt ihre Bestände an elektronischen Leseplätzen zeigen. Außerdem dürfen sie auf gesetzlicher Basis Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken auf Bestellung anfertigen und versenden, z.B. per E-Mail.
Allerdings gibt es auch Einschränkungen für diese neuen Nutzungsmöglichkeiten, um den Verlagen den verkauf ihrer Produkte nicht unmöglich zu machen.

4. Verträge bezüglich unbekannter Nutzungsarten erlaubt
Auch noch unbekannte Nutzungsarten dürfen in Verträge zwischen Urheber und Verwerter einbezogen werden.
Diese Novellierung dient auch dem Urheber, dessen Werk so zukünftigen Generationen in neuen Medien zur Verfügung gestellt werden kann.

Text habe ich 1:1 bei Elke(viele Grüße!:-)) “geklaut”, den gesamten Text des Gesetzes lesen Sie hier


Mittwoch, 24. Oktober 2007

Internet Recht auf 562 Seiten

Kostenlos. Aktuell.
Armin Karge schreibt:
Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster stellt auf 562 Seiten (!) ein umfassendes Kompendium kostenlos zur Verfügung, welches keine Fragen zum Internet-Recht offen lässt.

Der Aufbau dieses Buches richtet sich nach den Bedürfnissen der Internetanbieter. Diese brauchen, um im Internet auftreten zu können,
- eine Kennung (dies verweist auf das Domainrecht),
- Inhalte (ein Tummelplatz für das Immaterialgüterrecht),
- Werbung und Marketing (hier kommen die Wettbewerbsrechtler zu Wort),
- den Kontakt zum Kunden (was zu Ausführungen zum Vertragsschluss und zum Commerce-Recht führt)
- sowie Daten der Kunden (hier kontrollieren die Experten des Datenschutzrechts).

Die PDF Datein kann hier abgerufen werden.


Sonntag, 30. September 2007

Anti-Mobbing-Initiative startet an Hamburger Schulen

Etwa jedes sechste Schulkind in Hamburg wird in der Schule gemobbt. Die Quälereien reichen von Beschimpfungen über das so genannte “Abziehen” von Handys, Kleidung oder Taschengeld bis zur körperlichen Gewalt.
Um gegen Mobbing an Hamburgs Schulen vorzugehen, haben die Behörde für Bildung und Sport mit ihrer Beratungsstelle Gewaltprävention des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und die Techniker Krankenkasse (TK) heute die Initiative “Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein” gestartet. An zunächst zwölf Hamburger Schulen werden das Thema Mobbing, seine Mechanismen, mögliche Folgen sowie Strategien gegen Mobbing in Projektwochen thematisiert.
“Wenn es uns gelingt, an den Schulen eine Anti-Mobbing-Kultur zu etablieren, wenn wir unsere Kinder stark machen und sie dabei unterstützen, andere einzubeziehen statt einzelne auszugrenzen, haben wir viel erreicht”, erklärte Professor Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes das Ziel der Initiative. “Wichtig ist, dass alle an der Schule Beteiligten - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern - dabei an einem Strang ziehen.”

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Dienstag, 28. August 2007

Was Beschäftigte belastet

Erwerbstätigenbefragung 2006 der BAuA und des BIBB

Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland beurteilt seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht. Dies ist ein Ergebnis der fünften Erwerbstätigenbefragung durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Die repräsentative Befragung von 20.000 Beschäftigten liefert aktuelle Daten über die Arbeitsbedingungen in Deutschland. Die BAuA wertete die Daten hinsichtlich Belastungen und Beanspruchungen der Beschäftigten sowie deren Gesundheitszustand aus. Als Trend zeichnet sich eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeiten ab. Mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen, fehlende Informationen, Termin- und Zeitdruck belasten Betroffene stark. Arbeit im Stehen, Zwangshaltungen sowie das Heben und Tragen schwerer Lasten gehen auf die Knochen. Entsprechend führen Schmerzen im Nacken, Rücken und an den Schultern gemeinsam mit allgemeinen Erschöpfungszuständen die Liste der gesundheitlichen Beschwerden an. Insgesamt geben die Beschäftigten jedoch eine hohe Arbeitszufriedenheit an.

Die Daten zeichnen eine Momentaufnahme der deutschen Arbeitswelt, aus der sich Handlungsfelder für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz ableiten lassen. Da wirtschaftliche Aspekte einen Einfluss auf die wahrgenommene Qualität der Arbeit haben, wurden auch Fragen zu Einkommen und Sicherheit des Arbeitsplatzes gestellt. So plagt jeden achten Befragten große Angst vor dem Jobverlust. Demgegenüber beurteilt jedoch nur mehr als die Hälfte (55%) die wirtschaftliche Lage ihres Betriebs als gut und sehr gut.

Die Beschäftigten arbeiten länger als vereinbart. 61 Prozent leisten mehr als vierzig Wochenstunden ab, obwohl nur etwa ein Drittel (35,4 %) Arbeitsverträge mit diesen Wochenarbeitszeiten hat. Viele Beschäftigte gehen zudem Nebentätigkeiten nach, sodass etwa jeder Fünfte (21,4 %) über 48 Stunden in der Woche erwerbstätig ist. In Schichtarbeit arbeitet zumindest gelegentlich jeder vierte Beschäftigte. An Wochenenden fällt mindestens gelegentlich für 70 Prozent der Samstag und für 40 Prozent der Sonntag als Ruhetag aus. Etwa jeder Fünfte kennt Nachtarbeit aus eigener Erfahrung. Der Anteil der Erwerbstätigen, die Bereitschaftsdienst leisten, liegt ähnlich hoch.

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Mittwoch, 22. August 2007

Konfliktmoderation- Ausbildung in Hamburg 2007- Kurs im Oktober

Der nächste Kurs startet im September 2008, weitere Informationen lesen Sie bitte hier

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Da nur noch 3 Plätze frei sind, hier noch einmal der Hinweis zur Ausbildung Konfliktmoderation in Hamburg.

Wenn Sie Interesse an Informationen haben, nehmen Sie gerne hier mit mir Kontakt auf.


Das Churchill Prinzip

Eine interessante Studie wird mit 300 Probanden in der Schweiz durchgeführt, das Ende ist im Jahr 2008.

„Wir können heute mit empirischen Methoden nachweisen, dass bestimmte Charakterstärken wesentlich dazu beitragen, dass Menschen mit ihrem Leben, aber auch mit ihrer Arbeit, mit den Arbeitsbedingungen und ihrem -ertrag zufrieden sind“, macht der Leiter des Instituts, Willibald Ruch, deutlich. Doch nicht jede Charakterstärke trage gleichermaßen zum gelungenen Leben bei. Die Schweizer wollen sich jetzt mehr auf den Zusammenhang zwischen Berufswahl und Charakter konzentrieren. In einer noch unveröffentlichten Studie, bei der die Charaktereigenschaften von 300 Schweizern – Führungskräften und ihren Mitarbeitern – untersucht wurde, stellte sich heraus, dass sich die Chefs vor allem durch die Stärken Führungsvermögen, Tapferkeit und Urteilsvermögen, aber auch Neugier, Weisheit, Ausdauer, Authentizität, Enthusiasmus und soziale Intelligenz von ihren Mitarbeitern unterscheiden.

Gesamter Artikel des Handelsblatt


Mittwoch, 21. März 2007

Vorsorge im Unternehmen- Felix Burda Stiftung

Gesunde Mitarbeiter sind unbezahlbar. Die Felix Burda Stiftung engagiert sich daher seit 2002 für die betriebliche Darmkrebsvorsorge.
Mehr als 200 Unternehmen wurden bislang von der Stiftung angesprochen und über 40 Firmen haben die Darmkrebsvorsorgeaktion im Rahmen ihres betrieblichen Vorsorgemanagements bislang durchgeführt.

Wenn auch Sie zu den beteiligten Unternehmen gehören möchten, so finden Sie hier einen Unternehmensleitfaden.


Freitag, 18. Februar 2005

Life Balance-Check - kostenloser Online-Test

Möchten Sie erfahren, wie es um Ihre Life Balance in und zwischen den vier zentralen
Lebensbereichen ‘Gesundheit’, ‘Beruf’, ‘Beziehungen’ und ‘Ich Selbst’ steht?

Dann lohnt sich für Sie der Life Balance-Test, den das Praxis- und Beratungsinstitut
checkandchange auf dieser Seite anbietet.
Für den Test benötigen Sie etwa zehn
Minuten, am Ende erhalten Sie eine detaillierte Auswertung.

Test


Gefunden via Trainerlink


Donnerstag, 11. November 2004

Depression

Eine Depression (lat: deprimere, hinabdrücken) ist eine krankhafte psychische Störung, die durch die Hautpsymtome gedrückte Stimmung, Interesselosigkeit beziehungsweise Freudlosigkeit und Antriebsstörung gekennzeichnet ist.

Depression ist keine Traurigkeit, sondern ein Zustand, in dem die Empfindung aller Gefühle reduziert ist. Betroffene beschreiben dies auch mit einem “Gefühl der Gefühllosigkeit”.


Erfahren Sie mehr auf dieser sehr interessanten Seite
http://www.kompetenznetz-depressionen.de/


Montag, 11. Oktober 2004

Was weiß die Hirnforschung über Streiten?

Den ersten Hinweis darauf, was beim Streiten im Gehirn passiert, verdankt die Wissenschaft einem tragischen Unfall. 1848 flog bei einer Explosion eine Eisenstange mitten durch den Schädel von Phineas Gage. Der junge Mann überlebte den Unfall, war danach aber nicht mehr derselbe. Von nun an suchte er bei jeder Gelegenheit Streit. Der Grund für dieses seltsame Verhalten war wohl der Schaden im Vorderhirn, den die Eisenstange ihm zugefügt hatte. Anscheinend liegen in


Gesamter Text


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