Kategorie: Wirtschaftsmediation

Dienstag, 29. September 2009

Wirtschaftsmediation: Veränderungen

Erich Fromm schrieb:
“Menschen können zu verändernden Handlungen nur motiviert werden, wenn sie Hoffnung haben. Und sie können nur Hoffnung haben, wenn es eine Vision gibt; und sie können nur dann eine Vision haben, wenn man ihnen Alternativen zeigt.”

Der Umkehrschluss ist in der Tat gültig:
Keine Alternative, keine Vision, keine Hoffnung, keine Veränderung.

Dies die Therorie, die in der Praxis für viele Unternehmen schwierig umzusetzen ist.
Aber ich habe Hoffnung, dass es Alternativen gibt, um Veränderungen zu leben, damit Visionen entstehen können.


Samstag, 25. Juli 2009

Wirtschaftsmediation: Gedeckelte Vergangenheit

“Die Gegenwart ist das Resultat der Vergangenheit”

.. und wenn dies so ist, ist es umso erstaunlicher, dass viele “Teams” nicht bereit sind, die Vergangenheit anzusehen, Konflikte zu klären, um ein sicheres Fundament für die Zukunft zu bauen, zum Beispiel mit Hilfe der Wirtschaftsmediation.

Stattdessen ist man der Meinung:

1. Es bringt nichts
2. Vergangenheitsbewältigung sorgt nur für unnötige Unruhe
3. Wir wollen uns lieber um die Zukunft kümmern

Was passiert?

Die Vergangenheit kommt in den Topf, Deckel drauf ... und der Konfliktherd wird dafür sorgen, dass dem Team eines Tages der Deckel gewaltig um die Ohren fliegen wird. Liest sich vielleicht witzig, ist es aber nicht.

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Freitag, 24. Juli 2009

Wirtschaftsmediation: Krisen sind (keine) Chancen

Es gibt Zitate, die so richtig wie falsch sind:
“Krisen sind Chancen”

Menschen, die in Krisen- und Konfliktsituationen sind, deren (berufliche) Welt sich gerade dreht, die nicht wissen, wo vorne und hinten ist, reagieren oft allergisch auf diese Zitate. Wer will schon “Konflikte sind auch Chancen” wirklich hören, wenn alles “drunter und drüber” geht?

Konflikte sind, zunächst, viel, aber selten “lapidar”, schon gar nicht lustig und “Chancen” sieht man auch nicht, wenn Mitarbeiter machen, was sie wollen (aber nicht sollen) oder der Chef meint, er sei alleiniger Herrscher der Mannschaft.

Und die andere Seite derselben Zitat-Medaille?
Die Chancen, die entstehen, sieht man meistens erst, wenn die Klärung fortgeschritten ist oder die Situation komplett geklärt, Emotionen wieder in ruhigeren Gewässern fahren und die Sachlichkeit die Oberhand gewinnt.

Also, immerhin in der Retro-Perspektive heißt es dann doch:

“Krisen sind Chancen!”

Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation lesen Sie hier


Mittwoch, 17. Juni 2009

Wirtschaftsmediation: Konflikte sind Konflikte

Der Soziologe Ralf Dahrendorf stellte fest:
“Konflikte entstehen durch Kommunikation und können nur durch Kommunikation wieder gelöst werden.”
Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, bewerten Sie bitte für sich selbst!

Fakt ist:
Konflikte sind Konflikte und Krisen sind Krisen. Punkt.
Sie können die Füße in die Hand nehmen und weglaufen, Sie können auch wegschauen oder “anstrengende” Mitarbeiter entlassen. Ob dies zur Konfliktlösung langfristig beiträgt?

Konflikte sind normal, sind meistens kein Ausnahmezustand, gehören in unser (Berufs-) Leben. Lernt man konstruktiv mit ihnen umzugehen, so tut man sicher nicht nur sich selbst einen Gefallen.

Einer der wichtigsten Punkte dürfte sein:

Je eher Sie den Konflikt lösen bzw. ansprechen, desto besser ist dies. Nicht nur das, es ist auch viel leichter. Wenn Meinungen aufeinander zu rasen, wie 2 Züge, dann wissen Sie, was passiert, wenn sie zusammen stoßen. Nur das rechtzeitige Anhalten gewährt hier die Möglichkeit der Deeskalation.

Den Konflikt stoppen. Wie?
Reden. Reden. Reden.
Offen, ehrlich, klar.

Konflikte sind das “Sichtbar werden” von Problemen. Von Meinungsunterschieden. Von unterschiedlichen Werten. Diese, sowie weitere Punkte, sind Teil einer Wirtschaftsmediation.

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Dienstag, 16. Juni 2009

Wirtschaftsmediaton: Mut zur Konfliktlösung

Bei der Konfliktklärung kommen Tatsachen an’s Licht, Realität wird erkannt. Aber wer will das schon?

Und wie sieht sie aus, die Realität?
Um dies herauszufinden, muss man den Weg der Konfliktlösung zunächst einschlagen, wozu anscheinend immer noch Mut gehört.
Der wird gehörig auf die Probe gestellt, denn klar ist, damit sich etwas klären kann, muss man es ansehen. Was danach mit großer Gewissheit kommen wird, nennt man Veränderung. Die wiederum ist nie beliebt, der Gedanke daran verursacht schon Magengrummeln.

Der Klärungsprozess ist gemein, fies und hinterhältig. Auf den ersten Blick.
Fakten kommen auf den Tisch, Klartext wird gefordert und Positionierungen a la “Alle sollen mich lieb haben und nett finden” werden in dieser Situation niemanden weiter bringen. Das Team/das Projekt bleibt auf der Strecke.
Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Konflikt zeigt, dass es Probleme gibt. Und die können, in den meisten Fällen, gelöst werden.

Handeln und Klartext brauchen Mut. Und wer kann als Vorbild besser dienen als Mahatma Gandhi?!

Die gandhischen Konfliktnormen lt. Galtung lauten u.a.:

Handle sofort!
Handle hier!
Handle für deine eigene Gruppe!
Handle in Übereinstimmung mit den Betroffenen!
Handle aus Überzeugung!

Liest sich doch einfach, oder?

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Montag, 15. Juni 2009

Wirtschaftsmediation - Nachteile in Sicht?!

Die Frage “Ob denn bei einer Wirtschaftsmediation die Wahrheit ans Licht kommt”, zeigt auf, welche Ängste in Unternehmen herrschen.

Da will die Führungskraft nicht, dass an ihrem Stil gemeckert wird, der Kollege hat Sorge, dass die Sache mit dem verpatzen Auftrag erneut zur Sprache kommt und der Mitarbeiter möchte nun wirklich nichts mehr davon hören, wer nun für welche Aufgaben zuständig ist, dies sei doch nun etliche Male besprochen worden.

Konfliktklärung hat einen “Nachteil”:
Tatsachen kommen an’s Licht, Realität wird erkannt.

Aber wer will das schon?


Sonntag, 31. Mai 2009

Ein freier Mensch

Ein freier Mensch

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann!

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als dumpfe Ruhe Utopiens!

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltatenhergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen
und zu bekennen: Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch!

(Dr. med. Albert Schweitzer)

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Samstag, 14. Februar 2009

Wirtschaftsmediation: Mediation und das fehlende “T”

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit der Verwechslung “MediAtion/MediTation” konfrontiert werde.
Nicht ein einziger Tag, an dem ich nicht erkläre, dass es miteinander nichts, aber auch wirklich gar nichts, zu tun hat.

Das Tolle: ich komme mit Menschen ins Gespräch, die u.U. auch von MediAtion noch nie etwas gehört haben.

Fazit:
Nicht ärgern, entspannt bleiben.. und im Notfall dann auch zur MediTation greifen. :-)

Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation.


Samstag, 17. Januar 2009

Krisen und Konflikte per Wirtschaftsmediation lösen

Warum?

Weil ein Wagen, der liegen geblieben ist, nun mal sehr viel besser von außen als von
innen angeschoben werden kann.

:-)

Die Maschinstin Kirstin Nickelsen


Mittwoch, 05. November 2008

Wirtschaftsmediation: Projektmediation in Clustern

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren gehen, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

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