Kategorie: Wirtschaftsmediation
Dienstag, 21. August 2007
Wirtschaftsmediation: Wenn zwei sich streiten
...arbeitet der Dritte- so der Titel eines Berichts am vergangenen Sonntag in der Welt
[...] Die Hauptaufgabe des Mediators besteht nicht darin, eine Lösung vorzugeben, sondern den Konfliktparteien dabei zu helfen, gemeinsam eine eigene Lösung zu entwickeln..[...]
Leicht geschrieben, was sich die meisten Menschen so gar nicht vorstellen können.
“Wie sollen wir das denn schaffen?” oder “Da träume ich aber von, dass meine Mitarbeiter dazu in der Lage sind!” sind Sätze, die zumindest mir nicht fremd sind.
Samstag, 11. August 2007
Wirtschaftsmediation
„Wir sind sehr froh, dass sich zwei erfahrene Moderatoren und anerkannte Persönlichkeiten bereit erklärt haben, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen“, erklärte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn am Abend. Personalvorstand Margret Suckale sagte, die Beratungen sollten möglichst rasch beginnen, die beiden Vermittler stünden bereit. Ein Datum nannte sie allerdings nicht. „Das ist wirklich ein ganz, ganz entscheidender Schritt“, betonte sie. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee begrüßte die Ernennung der Vermittler als einen ersten Schritt in Richtung Vernunft, dem mit dem Beginn der Mediation zügig ein weiterer folgen müsse. „Es ist ein gutes Zeichen, dass eine Lösung gefunden wurde. Nun wird es darauf ankommen, eine Lösung zu finden und weitere Eskalationen zu vermeiden“, erklärte der SPD-Politiker.
Die GDL will während der Verhandlungen auf weitere Streiks verzichten. „Wir werden zunächst nicht zu weiteren Streiks aufrufen. Das wäre in dieser Situation kontraproduktiv“, sagte Gewerkschaftssprecher Maik Brandenburger. Er hoffe, dass die Vermittlungsgespräche bereits in der kommenden Woche beginnen könnten. „Wir haben ein großes Interesse an einer Lösung am Verhandlungstisch.“
Wirtschaftsmediation- kein Weichspüler bei Konflikten
«Es geht nicht um Harmonie. Mediation ist kein Weichspüler für Konflikte», betont Wilfried Kerntke. In manchen Situationen stießen aber herkömmliche Konfliktlösungen und auch bewährte Regelwerke an ihre Grenzen. Ziel der Verhandlung unter Leitung eines Vermittler ist es nämlich, eine tragfähige Lösung zu finden, mit der beiden Seiten gut leben können und bei der sich nicht einer der Konfliktpartner über den Tisch gezogen fühlt.
«Wirtschaftsmediation macht aber keinen Sinn, wenn man etwas bloß durchfechten möchte», gibt der Fachmann zu bedenken. Bulldozer-Mentalität sei hier fehl am Platze. Die Vermittlung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Streitenden ein Interesse, an einer guten Beziehung in der Zukunft haben, wenn sie eine einvernehmliche Lösung anstreben und wenn sich ein komplexer Streit in einer Sackgasse befindet.
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Mittwoch, 01. August 2007
Beispiele für Wirtschaftsmediation
Heft 112 des Magazin Managerseminare berichtet über Fälle aus der Wirtschaftsmediation, u.a.
- Fall 1 - Krach unter Wissenschaftlern: Beispiel einer Konfliktlage in einem Forschungsprojekt
- Konfliktbearbeitung mit Bildern: Wie Kopfarbeiter lernen können, per Visualisierung Emotionen auszudrücken
- Zerrüttung hoch zehn: Wie bei den Forschern Einzelgespräche den Durchbruch brachten
- Fall 2 - Ärger mit dem Chef: Wie typische Missverständnisse das Betriebsklima auf den Gefrierpunkt bringen können
- Matrix Qualitätssicherung: Über die praktische Anwendung eines innovativen Mediationstools
- Fall 3 - Zwist im Familienbetrieb: Warum die Unternehmernachfolge zu einem typischen Mediationsfall werden kann
- Mediation per Schreibdialog: Wie der Mediator Vater und Sohn wieder in Kontakt brachte
Extras:
* Vom Tarifkonflikt bis zum Gesellschafterkonflikt: Welche Konflikte sich mit Hilfe eines Mediators lösen lassen.
* Gute Argumente für Mediatoren: Acht Vorteile einer Wirtschaftsmediation.
* Service: Kurzrezensionen von drei Büchern über Mediation und Hinweise auf vier Fachartikel zum Thema.
Der Link zum http://www.Konfliktblog.de hat mich persönlich sehr gefreut:-)-
das Heft kann bestellt werden unter
http://www.managerseminare.de/ctr/frontend/manager_beitraege.html?urlID=156260
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediaton
Mittwoch, 14. März 2007
Die Maschinistin - wenn der Unternehmensmotor streikt
Seit einigen Tagen ist meine neue Website online, daher
auch hier der Linktipp.
Begleitung von Fusionen, Teammediation, eine wandelnde Arbeitsgrube und
selbstverständlich auch eine Notrufzentrale.
Die Maschinistin- hat was gegen Sand im Getriebe!:-)
Sie auch?
Donnerstag, 07. September 2006
Wirtschaftsmediation in Hamburg
Lesen Sie Praxisberichte, Infos zum Thema “Teammediation” oder einen der meist gelesensten Artikel “Emotionen vs. Sachlichkeit”.
Wirtschaftschaftsmediation, auch in Hamburg:
Die Maschinistin
Weitere Artikel zum Thema Wirtschaftsmediation lesen Sie hier
Freitag, 08. April 2005
Wirtschaftsmediation - außergerichtliche Konfliktregelung
Im Wirtschaftsleben entstehen Konflikte durch Missverständnisse und Unklarheiten. Häufig eskalieren solche Konflikte, da die Beteiligten sich immer stärker an ihre Positionen gebunden fühlen und aus den verschiedensten Gründen nicht von ihnen abweichen können oder wollen. Leider bedarf es oft der gerichtlichen Klärung.
Um dies zu vermeiden, wird jetzt auch in Deutschland immer häufiger mit Hilfe der Wirtschaftsmediation ein alternatives, außergerichtliches Verfahren zur Konfliktregelung eingesetzt. Wirtschaftsmediation ist eine kooperative Methode zur Regelung von Konflikten unter Mithilfe eines neutralen Dritten, dem Mediator. Die Mediation ist ein besonders effektives und zukunftsorientiertes Verfahren. Der Mediator regt die Parteien dazu an, eine angemessene und faire Lösung des Konfliktes gemeinsam zu erarbeiten und unterstützt sie dabei.
Kirstin Nickelsen
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Dienstag, 05. Oktober 2004
4 Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation
Die Gewaltfreie Kommunikation ist immer mehr Thema, nicht nur innerhalb von Mediationen.
Die 4 Komponenten sind:
1. Beobachtungen:
Was geschieht/geschah in einer Situation ganz konkret. Was konnten Sie beobachten?
2. Gefühle: Wie fühlte sich der Beobachter in dieser Situation?
3. Bedürfnisse:
Welches Bedürfnisse steht hinter den Gefühlen? Harmonie, Sicherheit, Wertschätzung etc..?
4. BittenWas wünschen wir uns? Was würde die Situation für den Bittenden verbessern, wie könnte sie in Zukunft verhindert werden, was kann ein anderer Mensch dazu beitragen?
Übrigens: Der Unterschied zur Erwartung ist, dass der Bittende es nicht übel nimmt, wenn seiner Bitte nicht entsprochen werden kann.
Dies ist die eine Seite der Gewaltfreien Kommunikation, nämlich diese 4 Schritte zu äußern. Die andere Seite besteht darin, mit Empathie dem Mitmenschen so zuzuhören, dass es möglich ist, eine Lösung für beide Beteiligten (oder das Team) zu finden.
Wenn Sie Interesse haben, die GfK zu lernen oder Wirtschaftsmediaton in Ihrem Unternehmen einzusetzen, so nehmen Sie bitte hier Kontakt mit mir auf.
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